S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 30. Suppl. (Budapest, 1977)

hinter der Mitte am breitesten, mit tiefen Streifen. Aedoeagusspitze (Dorsalansicht) ge­dehnt, +. parallelseitig, stumpf abgerundet (Abb. 15a); Innensack mit zwei Gruppen von schmalen, lang zugespitzten Zähnchen (Abb, 16). Valvifer beim o_ im Proximalteil breit, schulterblattförmig, im Distalteil eng, gedehnt, fast parallelseitig (Abb. 18); Stylus breit und stumpf. Verbreitung: Geographische Rasse aus dem nördlichen Teil des Artenareals, von den Westkarpaten nach Serbien und Westbulgarien verbreitet. Literaturangaben: GANGLBAUER, 1889: 116 und 1892: 303 - Banat, Serbien; AP­FELBECK, 1904:219 - Serbien (Negotin, Suva planina bei Palanka, Stara planina), Bul­garien (Etropol Balkan, Baba planina, Strigel planina) - die Angaben aus Suva planina beziehen sich meistens auf die Rasse robustus parallelus ; CSIKI, 1946: 395 - Umgebung von Herkulesfürdö, Serbien, Bulgarien, Mazedonien - die Angabe "Mazedonien" soll man auf r. parallelus beziehen. Mir lag Material (58 Exemplare) von folgenden Fundorten vor: Rumänien: Me­hadia - Baile Heçculane ("Herkulesbad" - Pra, Ebw, Bu); Banatului ("Banat" - Pra, Bu, Ebw); "Hungária" (Ebw). - Jugoslawien: "Serbien" (Pra, Ebw); Suva planina (ein­ziges Exemplar - Bu; alle anderen Exemplare gehören zum r. parallelus ). - Bulga ­rien: Etropolska planina ("Etropol Balkan", Bu); Lakatnik (Pra); CerepiS (Pra). 4b. Molops robustus parallelus ssp. nov. Die Populationen vom südlichen Teil des Artenareals unterscheiden sich durch konstante Merkmale von der Nominatform: durchschnittlich kleiner als die Nominatform •> etwa 17 mm (iá* nur 15 mm). Flügeldecken merklich schmaler, mehr parallelseitig. Halsschild schmaler (1:1,25), mit weniger gewölbten, zur Basis weniger verengten Sei­ten (Abb. 14b); der innere Basalstrich undeutlich oder fehlend, in einer grossen und tie­fen Basalgrübchen verschwindend. Aedoeagusspitze (Dorsalansicht) etwas kürzer,. Seiten weniger gleichlaufend (Abb, 17); im Innensack keine konstanten Unterschiede. Stylus beim c- etwas abweichend (Abb, 19). Holotypus: lo*, Bulgaria, Sofia-Ljulin, 900 m, 23. 6. 1958, Hurka Igt. (Pra, Inv. No. 21068). - 15 Paratypen: Id", Bulgaria occ. , Golo bardo, 1000 m, 24.6.1958, Hürka Igt. (Pra); Id", Bulgaria, Dragolevci, coli. Sterba (Pra); 2 oo, Bulgaria, Camkurija ­Rila, 6. 1933, Maran et Táborsky Igt. (Pra); 5 00"*+ 2 oOj Bulgaria, Tschamkorija, 20. 5.1911, Hilf Igt. (Ebw, Pra); 1 cC Serbien, Suva pl. , Reiser Igt, 1899, coli. Apfelbeck (Bu); 2 dV + 1 o, Serbien, AK Palanka, Hilf Igt. , coli. Apfelbeck (Bu). Verbreitung: Geographische Rasse aus dem südlichen Teil des Artenareals, von Südserbien nach Westbulgarien verbreitet. Mir lag Material von den bei den Typen angeführten Fundorten vor. 5. Molops maderi J. Müller, 1933 Molops Maderi J. Müller, Kol. Rund. 19:217-218. ? Molops malshentianus Apfelbeck, 1918, Anz. Akad. Wiss. Wien, 7:88-89 (eingehender siehe in weiterem Text: Species incertae sedis). Typus: Von J. MÜLLER nach einer Serie aus* "Albanien, Kruja,- 600 m, Mader Igt. " beschrieben; nach der Originalbeschreibung hat Müller lc?und 1^ aus seiner Samm­lung als "Typus" bezeichnet; diese Exemplare befinden sich wahrscheinlich im Museo Civico di Storia Naturale, Trieste, und ich hatte leider keine Möglichkeit, sie zu revi­dieren. Zur Verfügung standen mir 2do* aus der Originalserie (Pra). Charakteristik: Gesamtgrösse 17-18 mm. Oberseite tiefschwarz. Habituell einem kleineren robustus-Exemplar sehr ähnlich. Kopf breit, Seitenrand der Stirn etwas er­weitert (mehr als beim robustus ). Halsschild im Vorderdrittel am breitesten, sehr deut­lich an den Seiten gewölbt, zur Basis verengt, Hinterecken grösser und länger abgesetzt als beim robustus ; der äussere Basalstrich zum Seitenrand mehr angenähert als zu dem inneren Basalstrich, dieser ist lang und deutlich (Abb. 20), Flügeldecken kürzer und brei­ter (1:1,46) als beim robustus (1:1,69), oval, + in der Mitte am breitesten, Streifen

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