S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 30/2. (Budapest, 1977)
PYGMEPHORIDAE Pentalomium a gg te 1 e k 1 e n s i s sp.n. Dimensionen. - Länge: 256/*., Breite: 148/t. Habitus: Körperform kennzeichnend für die Gattung, verkehrt eiförmig, im vorderen Dritel am breitesten. Dorsalansicht (Abb. 5): Prodorsum breit, von den hier entspringenden Haaren Interbothridialhaare winzig, Exobothridialhaare lang, viel länger als Sensillus. Haare des Hysterosoma - mit der Ausnahme e2 - auch lang c^, C2 und-di fast gleich lang, e^ und f-^ etwas länger, f2 etwas kürzer als die vorigen. Auf dem H Segment entspringen 3 Paar Haare, von deen h^ am längsten, die daneben entspringenden h 2 um ein Viertel kürzer. Haare I13 ganz winzig. Ventralansicht (Fig. 6): Auf der vorderen Sternalplatte 2. Apodemen dünn, auf der hinteren Sternalplatte 4. Apodemen lang, stärker, erreichen den Seitenrand der Sternalplatte. Haare lb schwach verdickt. Auf der hinteren Sternalplatte Haare 3a, 3b und 4a am Basalteil stark verdickt. Die übrigen Haare einfach. Beine: Tibiotarsus des 1. Beines (Abb. 7) spindelförmig, die Kralle gut entwickelt. Haare ohne Ba8alchitinzapf. Zwischen den Solenidium grosse Längunterschiede,u3 2 winzig, im Gegenteil u)^ sehr lang, f - und y g stehen sehr weit voneinander. Von den Haaren des 4. Beines (Abb. 8) dT sehr lang, auch länger als die übrige die dF. Untersuchungsmaterial: Holotypus (195-HT-77): Ungarn, Aggtelek, Nagyoldal, im Humus. 14. VHI. 1972. Leg. L. und S. Mahunka. Bemerkung: Auf Grund der Ausbildung der Solenidien des 1. Beines sthet die neue Art P e ta 1 omium myrmecophylum Mahunka, 1965 am nähesten. Von dieser unterscheidet sie sich durch die verdickten 3a, 3b und 4a Haare. Bakerdania zicsii sp .n . Dimensionen. - Länge: 250 -28 7/*, Breite: 172-197/-.. Habitus: Körperform - ohne Propodosoma - verkehrt eiförmig. Oberfläche des Körpers stark punktiert. Dorsalansicht (Abb. 9): Propodosoma ziemlich klein, aus Obenansicht durch das Hysterosoma zum grössten Teil bedeckt. Peritremen gross, rund. Sensillus klein, kornförmig. Exobothridialhaare zweimal so lang wie Sensillus. Haare des Hysterosoma kräftig, c^ (72/c.) viel kürzel als c 2 (116/«). dj und fi etwa gleich lang, e-^ bedeutend länger als diese. f2 fast zweimal so lang wie e 2 . Von den Haaren des H Segments sind h-L längsten, h 2 anderthalbmal so lang wie hg. Ventralansicht (Abb. 10): Von den Apodemen sind die 2. dünn, Inder Mitte mit zwei Bogen. Die 3. Apodemen sind gut entwickelt, erreichen den Seitenrand der hinteren Sternalplatte. Die auf der Sternalplatte entspringenden Haare sind dünn, aber kräftig, steif. Die 4a stehen vor 4b, kürzer als die letzteren, aber das erreicht den Hinterrand des Körpers nicht. Beine: Die Kralle des 1. Beines (Abb. 12) sitzt auf einem kurzen Stiel. Die Haare d entspringen auf der Oberflache des Tarsus, ein Chitinzapf fehlt. Solenidium u)i kurz aber dick, rohrförmig.Die 2. und 3. Beine (Abb. 11) kaum dicker als die ersten. Die Glieder des 4. Beines (Abb. 13) sind sehr dünn. Untersuchungsmaterial: Holotypus (196-HT-77): Ungarn, Szendehely, XI. -XH. 1975. Leg. A. Zicsi; 25 Ex. Paratypen. (HNHM: 20 Ex. (196-PT-77): MHNG: 3 Ex., ZMUH*: 2 Ex.) - Fundort wie bei dem Holotypus. Bemerkung: Aufgrund der Beinstruktur gehört die neue Art zur Gattung Bakerdania Sasa, 1961, und ist mit den Arten B . cultrata (Berlese, 1904), B. comata (Krczal, 1959), B. lithobii (Karczal, 1959). Verwandt von den hergehörenden Arten unterscheidet sich die neue Art durch die FormcJi Solenidiums, durch die Behaarung des 4. Beines und durch das Verhältniss derhj^ Haare. Die neue Art benenne ich zu Ehren meines Freundes Herrn Dr. A. ZICSI (Budapest). * ZMUH = Zoologischen Museum der Univeristat, Hamburg.