Kovács I. Endre szerk.: Rovartani Közlemények (Folia Entomologica Hungarica 16/22-30. Budapest, 1963)

giftatoffen beitrug. Jedoch auch durch die zunehmende Zahl der Groasbetriebe erhöhte eich die volkswirtechaftliche Be­deutung de8 Pflanzenachutzes. Diese Bedingungen geben eine Erklärung auch für die Anwendung von Plugzeugen im ungari­schen Pflanzenschutz . In diesem neuesten Zeitabschnitt arbeiten in der Abtei­lung für Entomologie des Forschungsinstitutes für Pflanzen­schutz schon zehn Forscher. Ausser dem letztgenannten Insti­tut befassen sich auch die zuständigen Lehrstühle der Hoch­schulen für Land- und Gartenbau - bzw. Porstwirtschaft»eini­ge Forscher der landwirt8chaftlichen, gartenbauwirtschaftli­chen, forstwirtschaftlichen Forschungsinstitute bzw.des In­atitutes für Kleintierzucht, desweiteren einige Laboratorien der volkseigenen Güter, die Laboratorien der neunzehn Pflan­zenschutzstationen und die entomologische Abteilung des Qua­rantänelaboratoriums mit entomologischen Forschungen. Die zeitgemässe Pflanzenschutz-Forschung berücksichtigt jedoch nicht nur den Schädling und seine Bekämpfung, sondern auch die Beeinflussung seiner Umweltbedingungen. Mit anderen Wör­ter: die Forschungen beruhen auf zönologischen Untersuchun­gen, wobei als Richtlinie in dieser Hinsicht die Arbelten von GUSTAV SZELÉNYI und JÁNOS BALOGH dienen. Wenn jedoch motorisch betriebene Maechienen und Flug­zeuge immer grössere Flächen vergiften, muss die Forschung auch darüber Auskunft geben, zu welchem Zeitpunkt die Gift­behandlung stattfinden soll, um den Menschen und die nützli­che Tierwelt zu schonen zu können. Die während der Nacht durchgeführten Schutzmassnahmen, die Bestäubung der Stoppel­flächen, die Verwendung von bienenschonenden Mitteln beruhen auf solchen Vorstellung. Zur Verwirklichung des planmässigen Pflanzenschutzes wurden die Prognosen zuerst nur betreffend der Rübenschäd­linge, später jedoch auch betreffs der Schädlinge anderer Kulturpflanzen eingeführt. Die für die Zuckerrübenschädlinge angewendete Prognosenmethode haben auch die tschechoalowaki-

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