Kovács I. Endre szerk.: Rovartani Közlemények (Folia Entomologica Hungarica 16/22-30. Budapest, 1963)
Amateurkreisen war auch die Banat und besonders Herkulesbad sehr beliebt. B. BOKOR widmete seine Aufmerksamkeit vorwiegend der Höhlenfauna, in seiner Sammlung waren alle HöhlenArten des Karpatenbeckens vollzählig vorzufinden. Dr. J. FODOR und besonders sein Sohn, Dr. J.. FODOR, den wir als einen der ersten Mitglieder unserer Gesellschaft auch heute in unseren Kreisen begrüssen können, sammelte in allen Teilen des Karpatenbeckens und besonders in den Gebirgen der BalkanHalbinsel mit grossem Aufwand, vorzüglichem Wissen und unermüdlichem Fleiss. Er besitzt heute die grössten Privatsammlung an Käfern, sie enthält mehrere Hund arttausend von Exemplaren. Wir müssen auch Dr. R. STREDA gedenken, der 'ausser mehreren ausländischen Samruelreisen, die Käferfauna des Karpatenbeckens mit Vorliebe erforscht hat. Dr. J. ERDŐS brachte auch eine sehr wertvolle Käfer- und Schmetterling-Sammlung zusammen, sein grösstes Verdienst besteht aber darin, dass er sich, als Hymenopteren-Spezialist einen weltbekannt en Hamen erworben hat . Unter den Amateur-Koleoptero]ogen befanden sich auch solche Bevorzugte des Schicksals, welche Gelegenheit hatten die Käfer der weiten Weltteile eigenhändig zu sammeln. Von diesen haben hervorragendes geleistet: J. XÁNTUS in Amerika, in Ost-Asien und auf den Sunda-Inseln ; 1. BIRÓ in Neu-Guinea, in Indien und im Räume des Mittelraeeres • GY. ALMÁSY in Turkestan. In Abessinien Ö. KOVÁCS, in Ost-Afrika K. KITTENBERGER, P. BORNEMISSZA, und andere. I. PROKOPP sandte wertvolles Material aus Mexiko, Á. VEZÉNYI aus Süd-Amerika und J. VADÓNA von seiner Reise um die Welt.Hier soll auch R. LENCZY erwähnt werden, der anfangs ein fleissiger Forscher unserer Käferfauna war. Später wurde er als Arzt nach Kamerun berufen, wo er mit seiner Gemalin weiter gesammelt hat. Von dort und neuerdings aus Nord-Amerika bereichert er die Sammlung unseres Museums mit wertvollen Sendungen. Die Zahl der Lepidopterologen-Amateure war in jeder Zeit die grösste. Dieser Umstand ist damit zu erklären, dass