Folia archeologica 53.

Mráv Zsolt: Traianus-kori monumentális építései felirat a carnuntumi legiotáborból

FOLIA ARCIIAFOLOC.IC A I.III. 20(17. BLDAI'KSÏ ADVERSUS PARTHOS Neue Angaben zur Teilnahme der pannonischen Legionen und 1 Iiiistruppen an den Partherfeldzügen von Septimius Severus und Caracalla Zsolt MRÁV Unter den Severern war die Armee der beiden pannonischen Provinzen Bestandteil der eliten Heereskraft des Reiches. Darauf weist nicht nur die große Anzahl der pannonischen Soldaten in der kaiserlichen Leibgarde hin, sondern auch die ständige und sich als hervorragend erwiesene Teilnahme der pannonis­chen Legionen und Hilfstruppen an den Bürgerkriegen und Feldzügen der Zeit. Die härtesten und am längsten andauernden Feldzüge außerhalb des Reiches wur­den in dieser Periode gegen den großen Feid im Osten, gegen die Parther geführt. An der Expeditionsheereskraft beteiligten sich auch die pannonischen Eliteneinheiten in großer Anzahl. Die typischsten Quellen über ihre Anwesenheit an den östlichen Kriegsschauplätzen des Reiches sind diejenigen in Pannonién, Thrakien und im Orient zum Vorschein gekommenen Grabinschriften, die zur Erinnerung an den während der Partherfeldzüge von Septimius Severus und Claracalla gefallenen pannonischen Soldaten errichtet worden sind. Die Anzahl dieser Denkmäler wird auch durch die folgende, bis jetzt falsch ausgelegte Grabinschrift aus Pannonién bereichert. 1. DF.CIDERUM IN EXPEDITIONE) [PA]R I (LL)[L]CA Während der Freilegung der königlichen Basilika in Székesfehérvár (Alba Regia, Stuhlweißenburg) 1936 ist auch ein Fragment einer römischen Grabstele aus Kalkstein mit Inschrift aus der Grundmauer des einen Stützpfeilers, gefunden an der SW-Ecke des Bischofspalastes, zum Vorschein gekommen 1 (Abb. 1-3). Diese Stele sollte zur Errichtung der Basilika höchstwahrscheinlich aus Aquincum- dor­thin geschleppt worden sein (H .: 60 cm; Br.: 97 cm; 1).: 22 cm; S/.t. István Király Múzeum, Székesfehérvár Inv. Nr. 11250; heute in Tác/Gorsium im Lapidarium ausgestellt). Die Grabinschrift wurde zum Gedenken zweier, in dem gleichen Feldzug gefal­lenen Soldaten der legio II adiutrix, namens Aelius Flavianus und Aelius Iustianus errichtet (AE 1941, 10 = RIU 1502) : i (Abb. 4), die dem Alter nach Gebrüder (fratres milites) hätten gewesen sein können. Die Cornel(— ) genannte Person, die die Grabinschrift errichtet hat, kann mit Sicherheit nicht mit ihrem Vater oder mit 1 I her den Fundort des Steindenknials: JOACHIM-MAROSI 1937, 9-10 und András Alföldi zitiert Árpád Dormutil: ALFÖLDI 1939, 101. Die Inschrift wurde zum ersten Mal von Iván Polgár veröffentlicht, und zwar in: Fejérmegvei Napló, 7. Oktober 1936, 4. Hier bedanke ich mich bei Piroska Biczó (Ungarisches Nationalmuseum) für die Hilfe bei der Bestimmung des Fundortes. - I.ŐRINCZ 2000, 167. Zui Herkunft aus Aquincum der meisten in Székesfehérvár freigelegten Steindenkmäler siehe: ALFÖLDI 1939, 101-103; TÓTH 1989, 43-44; ALFÖLDY 1997, 239-240. Anders: FITZ 1960, 112-115; letztlich: FITZ in RIl 6, 211-213 und FITZ 2005, 99-102. » ALFÖLDI 1939. 101-102; Frrz 1967-1968, 211-212 Nr. 51: Ri I H R 2005, 262 Nr. 28.

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