Folia archeologica 51.

Endre Tóth: Római űrmértékek a Magyar Nemzeti Múzeumban

R OMISCH I HOH I. MA IÌF. IM UNGARISCHEN NATIONALMUSEUM 149 Abb. 6 Hohlmaß von Antiochia (nach Gabriőevic 1980) 6. ábra Az antiochiai űrmérték (Gabricevic 1980. után) Im Laufe cler Beendigung der römischen Herrschaft in Pannonién besetzte 427 das Oströmische Reich Sirmium samt Umgebung. Von der Hunnenperiode an verändert sich die Situation Sirmiums: Pannónia Secunda und Sirmium fiel um 440 in hunnische Hände. Danach war die Stadt mit Ausnahme kürzerer Perioden kaum mehr im Besitz des östlichen Kaiserreiches. Nach der Schlacht von Nedao (455) lag sie im Machteinfluß der Goten, dann besetzten sie um 473 die Gepiden, und der gepidische Vizekönig (Trafstila) nahm seinen Sitz, in den Mauern der antiken Stadt. 504 eroberte Theoderich der Große Pannónia Sirmiensis, „die ein­stige Heimat der Goten", erneut. 535/6 fiel die Stadt aber wieder in die Hände der Gepiden, und um 560 verlegte der Gepidenkönig Kunimund seine Residenz nach Sirmium. 567 besiegten die Langobarden Kunimund, und der Verteidiger der Stadt, Usdibald, übergab diese dem byzantinischen Feldherrn Bonos. Thronfolger Reptila floh mit dem gepidischen Arianerbischof Thrasarik nach Konstantinopel. Danach kam Sirmium wieder in den Besitz, des Ostreiches, und dies blieb so, bis 582 Kagan Bajan es besetzte. Während dieser Zeit unterhielt die Christenheit aber ein Bistum in der Stadt, und nicht nur ein Bischof ist namentlich bekannt. 5 6 Die christliche Kirchenorganisation ging mit der Besetzung der Stadt durch die Awaren endgültig zuende. Deshalb kann das Meßgefäß zu jeder Zeit im 5-6. Jahrhundert hergestellt und die Sonderstellung gegenüber der gepidischen und gotischen christlichen Kirche betont worden sein. Die mehrfache Einnahme der Stadt und M Bratuz 1987, 189-190; Popovic 1975.

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