Folia archeologica 49-50.

Viola T. Dobosi: Elefántmaradványok mint nyersanyagok négy őskőkori lelőhelyen

SKYTHISCHE SCHMUCKMODK 69 25). Einen ähnlichen Anhänger enthält u. a. das Grab 18 vom Sopron-Krautacker­Gräberfeld, von der zweite Hälfte des 6. Jh. v. Chr. 4 2 Im Sopron-Krautacker-Gräberfeld kamen bei Siedlunsgrabung auch mehrere solche Fundstücke zum Vorschein, die vom Alföld-Gebiet stammen konnten. So die im Grab 29 gefundenen Haarringe, der bronzene Spiegel und Kaurischnecken (Abb. 18. 7-15). Auf Grund der im Grab gefundenen Tongefäße aus der späten Hallstattzeit wird das Grab auf die Mitte des 5. Jhs. v. Chr. datiert. Dement­sprechend kann auch der bronzene Spiegel datiert werden. Diesem Spiegel ähnelt das Fundstück mit eisernem Griff, welches mit einem goldenen Haarring mit Kegelkopf aus Blech aus der in Hajdúdorog freigelegten Bestattung zum Vorschein gekommen ist (Abb. 5. 18-19). Auch die Beigaben des Grabes A/ 76 von Chotin enthalten Bronzespiegel mit eisernem Griff (Abb. 19. 9). Im Fundmaterial des 29. Grabes vom Sopron-Krautacker-Gräberfeld befindet sich eine Tasse, mit Hörnerhenkel und mit kannelierter Schulter (Abb. 18. 18), deren Analogien auch aus mehreren Bestattungen des Alföld zum Vorschein gekommen sind (Tisza­vasvári-Csárdapart Grab 32: Abb. 11. 6). 4 3 Diese Tassen gehören zum Formenkreis der Keramikkunst der mitteldonauländischen Hallstattkultur. Sie wurden ganz bis zur Keltenzeit hergestellt. 4 4 Während der späten Periode der Hallstattkultur wurde es allgemein üblich, flie Tongefäße verschiedener Form mit eingeglättetem Gittermuster zu verzieren. Mit solchem Muster verzierte Gefäßfragmente, mit einem Haarring zusammen enthält das Fundmaterial der Grube 68 von Sopron-Krautacker (Abb. 17. 12, 14—15). Das Alter der Grube wird von einer bronzenen Bogenfibel mit langem Nadelhalter (Abb. 17. 13) ins 6. Jh. v. Chr. angegeben 4 5 Auch im Grab 12 von Kesznyéten fand man eine Schüssel mit Gittermuster, in der Gesellschaft von zwei Haarringen (Abb. 13. 23), auch diese Schüssel trägt die Merkmale der Töpfer­kunst der späten Hallstattkultur. Die Certosa Fibeln aus Eisen und Bronze (Abb. 17. 9-11) datieren das Grab 29 des Gräberfeldes von Szentlö'rinc im südlichen Transdanubien in die zweite Hälfte des 6. Jh. v. Chr. 4 6 Im Fundmaterial des Grabes gibt es einen Haarring (Abb. 17. 8), der kleiner ist, als die Fundstücke des Alföld-Gebietes und mit gekerbtein Muster verziert ist. Vielleicht deshalb, weil er ein heimisches Produkt war, welches nach dem Vorbild von Alföld angefertigt wurde. Auch aus dem Gräberfeld vom westslowakischen Bu'cany der späten Hallstatt-, frühen Keltenkultur sind zwei Haarringe mit Nagelkopf vom Alfölder Typ (Abb. 18. 2—3) zum Vorschein gekommen. Das Grab 7, welches diese Fundstücke ent­hielt, gehört zur frühen Periode des Gräberfeldes, man datiert es auf die Zeit von 480/70-450/440 v. Chr. 4 7 Die Grabfunde des Gräberfeldes von Sanisläu führen Angaben dazu an, dass die Haarringe auch in der spätesten Periode der Alföld-Gruppe, direkt vor der keltischen Eroberung getragen wurden. Auch aus mehreren Gräbern dieses Gräberfeldes kamen Haarringe mit Nagelkopf und mit Kegelkopf aus Blech zum 4 ÏJ,erem 1981b, 217. Taf. 3, 14; Paninger 1989. 106. « z.B. Párducz 1940. Taf. 12, 9-10: Hódmezővásárhely-Kishomok; Csallány - Párducz 1944-45, Taf. 37. 13: Szentes (Kunszentmárton)-Jaksor; Párducz 1955, Taf. 8, 3: Szentes-Vekerzug; Dm. 1966, Taf. 33, 8; 35, 18; 44, 8: Tápiószele; Juhász 1976, 242. Abb. 10, 7: Orosháza-Gyopáros; Kemenczei 1977, 75. Abb. 4, 5: Pomáz; Hun 1985, Taf. 4: Szob; Galántha 1981, 52. Abb. 12, 7: Csanytelek-Újhalastó. 4 4 Mirossayová 1999. 164. « Romsauer 1996, 437. Abb. 3; Fekete 1985, 791. 4 6 Parzinger 1989, 106. 4 7 Parzinger 1989, 105.

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