Folia archeologica 49-50.
Viola T. Dobosi: Elefántmaradványok mint nyersanyagok négy őskőkori lelőhelyen
SKVTI USCHS SCHMUCKMODE 57 8); 67 St. Augenperlen, Dm. 3,1-0,9 cm (Abb. 20. 7); Bronzescheibe mit Öse; bronzene Spiralröhrchenfragmente; Bronzering; Fragment eines Eisenringes. - Székely I960, 375. Abb. 3-5. 33. Bhi(a (Mezőbanyica, Komitat Kolozs, Siebenbürgen). 1967, 1970 wurden hier 12 Gräber freigelegt. In einem Grab fand man Haarringe. Grab 2. Brandgrab. Beigaben: 2 St. goldene Haarringe mit Kegelkopf aus Blech. Der eine ist unvollständig, Dm. 2,7; 2,2 cm (Abb. 19. 9-10); mit Buckel verzierter unterer Teil einer handgefertigten Urne (Abb. 20. 11). - Vasiliev 1976, Taf. 20. Die Mehrheit der Bestattungen ist dem Ritus nach eine Brandbestattung, so gibt sie keine Angaben zur Tragart der Haarringe. Es wurden aber auch Gräber freigelegt, in denen entweder an der einen, oder an beiden Seiten des Schädels solche Schmuckstücke sich befanden (Orosháza—Gyopáros Grab 11, Medgyesháza Grab 1; Szentes-Vekerzug Grab 4, 53, Csanytelek-Tömörkényi Str. Grab 1; Tápiószele Grab 102, Vámosmikola Grab 27, 48, Nógrádkövesd Grab 5, Szilvásvárad Grab 1, Szentes-Jaksor Grab 43, 24, Sándorfalva Grab 125, 154, Chotin Grab A/ 189, 246, B/26, Senec Grab 2/k. 1 Da bei diesen Fundstücken die Enden übereinander gebogen, aus dicken Stäbchen angefertigt worden sind, konnten keine Ohrringe sein. Sie waren vermutlich in die Haare oder Zöpfe geflochten. Mit Recht nennt also diese Schmuckstücke Haarringe, nicht ausgeschlossen, dass die aus dünnem Draht gebogenen Stücke auch zu Ohrringen dienen konnten. Die Fundorte der Haarringe sind auf dem Territorium der drei Gruppen des Kulturkreises skythischer Prägung im Karpatenbecken aufzufinden. Die meisten gehören zur Alföld-Gruppe, deren Verbreitungsgebiet das mittlere, nördliche Teil von Alföld, anschließend das Nördliche Mittelgebirge und den nordöstlichen Teil von Kisalföld umfaßt. Im gegenständlichen Fundmaterial der in Kárpátalja ansässigen Gruppe gibt es nur einige Haarringe (z. B. Nevickoje, Abb. 12. 9). Es gilt auch für die Gruppe in Siebenbürgen (z. B. Bàita, Sfintu Gheorghe: Abb. 20. 1, 9-10). Von der Alföld-Gruppe konnten einige Haarringe ins Gebiet der slowakischen Lausitz Kultur (Dolny Kubin: Abb. 17. 1), und der mitteldonauländischen Hallstattkultur (Sopron-Krautacker: Abb. 17. 12, Abb. 18. 7-12, Szentlőrinc: Abb. 17. 8, Bucany: Abb. 18. 2-3) gelangen. Bei den Haarringen im Fundmaterial skythischer Prägung der Alföld-Gruppe können wir drei große Formengruppen voneinander unterscheiden. Zur ersten Gruppe kann man diejenigen Haarringe zählen, bei denen das eine Ende mit einer größeren, das andere mit einer kleineren Scheibe endet. Solche, aus Golddraht angefertigten Schmuckstücke kamen nur im Gräberfeld von BékéscsabaFényes zum Vorschein (Abb. 2. 1-2). Diesen Fundstücken ähnlich ist der Haarring, der im Grab 112 des Gräberfeldes der Lausitz Kultur in Dolny Kubin gefunden wurde. Dieser Haarring hat aber nur an dem einen Ende eine Scheibe (Abb. 17. 1). Die zweite Variante der Haarringe hat auch nur wenige Exemplare. Diese sind aus Silberdraht (Tiszavasvári-Csárdapart Grab 32. Abb. 11. 1), oder Golddraht (Szentes-Vekerzug Grab 27, Abb. 4. 11), mit Kegelkopf. Die Exemplare, die aus Bronzestäbchen geformt, oft mit Goldblechüberzug versehen sind, und ein gewölbtes Ende haben, oder aber mit flachem Nagelkopf abgeschlossen werden, bilden die dritte Variante. Diese kommen in großer Anzahl im Fundmaterial der Alföld-Gruppe vor (z. B. Békéscsaba-Fényes, Abb. 1.2). Zur vierten Variante ge1 Körös 1945, 57. Taf. 1, 1: Medgyesháza; Chropmisky 1962, 136. Abb. 6, 5: Senec.