Folia archeologica 49-50.

Zsolt Mráv: Egy litterae aureae felirat Intercisából

EINE LITTERAE AUREAE-INSCHRIFT 223 •PRjO' SALWFFVICTOkA GERM'IM >C/lS'M lAN«'SVEKI' ANT ONINI'P if EEC ISAVG MX* PONÎP Wfr R- PTk B'P OT» e S'IIII•DEOPATKO^S OL-EIA' GABAI?'M PEM'ANTt>N v CEbCATWI'OF/V'X L KM'SEPT ME S SAM'E SAfcN° Cos Abb. 11 Bauinschrift (ics Deus patrius Sol Elagabatus-Tempeh von Intercisa (23. Aug. 214 n. Chr.) 11. ábra Drus patrius Sol Elagahalus templomának építési felirata Intercisából (Kr. u. 214 aug. 23) heiicl - gewandt haben, um von ihr Heilling lind Sieg zu erbitten. 4 4) Auch die am 23. August des Jahres 214 n. Chr. fertiggestellte Bautafel des deus patrius Sol Elagabalus-T empete von Intercisa beginnt mit der Wendung: pro salute et victoria Germanica. Die Erbauer des Tempels: mil(ites) coh(ortis) (milliariae ) Hem(esenorum) Anton(inianae) (Abb. ll). 4 b Die verschiedenen Typen der Dedikationsformeln kommen hauptsächlich in sakraler Umgebung vor, in Altar- bzw. Tempelbauin­schriften sowie im Text der den Kaisern gewidmeten Ehreninschriften, 4 0 obwohl sie in Ausnahmefällen auch in profanem Kontext anzutreffen sind. 4 7 Vermutlich war die mit der Wendung pro salute et victoria beginnende Goldletter-Inschrift demnach entweder im Gebäude des Lagerheiligtums 4 8 oder aber, ähnlich den germanischen, raetischen und norischen litterae awreae-Inschriften, als Ehrenin­schrift über einem der Lagertore eingemauert worden. Die nächste Zeile mit 7,5 cm hohen Buchstaben ist vorschriftsgemäß durch einen im Genitiv stehenden Kaisernamen zu ergänzen. Das rechte obere der beiden den letzten Buchstaben der zweiten Zeile haltenden Dübellöcher wurde « Zum Sarapis-Kult im Zeitalter Caracallas s.: Tóth 1974, 347-348; Mráv 2000, 80-83; neuerdings Kuzzmová 200 1, 115-125. 4 5 Rit! 1139. 4, i Die meisten der pro salute principis gestifetenen Inschriften, die in den principia der Militärlager zum Vorschein kamen, haben sakralen Bezug: Reuter 1995, 43. Oftmals beginnen auch di Ehreninschriften mit dieser Formel: Ankersdorfer 1973, 106 ff.; Reuter 1995, 49. 4 7 In Pannonién z.B. auch an einer ^r«ra7/n<m-Bauinschrift: RIU 1353. 4* Am wahrscheinlichsten ist, dass sie über dessen Eingang angebracht war. In einer überdachten Halle vor dem Heligtum stand auch eine doppelt lebensgroße Statue Caracallas. Den Text an der Basis der Statue hat man mit der nachträglichen Annahme des Namens Germ(anicus) max(imus) gerade im Jahre 213 n. Chr. aktualisiert: RIL> 1140; vgl. Visy 1983, 73-74; Visy 1988, 146; Lőrincz 2001, 250, Nr.

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