Folia archeologica 49-50.

Zsolt Mráv: Egy litterae aureae felirat Intercisából

EINE LITTERAE AUREA E-INSCHRIF T 217 Abb. 7 Sarkophag des M. Ulpius Romanus aus Brigetio 7. ábra M. Ulpius Romanus szarkofágja Brigetióból kann man den Zeitraum der Benutzung und Mode des die Inschrift von Intercisa umrahmenden Volutenmotivs relativ leicht bestimmen, so dass der Entste­hungszeitpunkt dei Inschrift begrenzt ist.­7 Am häufigsten wurden die Inschrift­felder der in den Siedlungen längs der Donau, in Brigetio, Aquincum und Inter­cisa 2 8, gefundenen Sarkophage künstlerisch umrahmt, was daraufhindeutet, dass die Rahmenornamentik erst nach der Verbreitung der Sarkophagbestattung wirklich in Mode kam. (Selten kann man diese Verzierung als ein das Inschriftfeld oben abschließendes Motiv auch an Skulpturenbasen, Altären und den die Sarkophagbestattung mehr und mehr verdrängenden Grabstelen sehen.) Die Mehrzahl der Sarkophage ist ins severische Zeitalter zu datieren, und die bedeutendsten und schönsten darunter - wie z.B. der Sarkophag des M. Ulpius Romanus aus Brigetio 2" - entstanden gerade während der Herrschaftszeit Caracallas (Abb. 7). All das zeigt, dass die Blütezeit der Anwendung des aus der 2 7 Zu Ursprung, Vorkommen und Datierung des Tvps des Wellenlinienmotivs auf der Inschrift von Intercisa: Erdélyi 1929, 34-39; Nagy 1942, 611, 644, Anm. 185-195; Barkóczi 1944-1945, 184, 191; Nagy 1945, 537, 5.38, Anm. 17; Nagy 1950, 379, Anm. 51; Erdélyi 1951. 189-200. mit der bis dahin erschienenen vollständigen Literatur, s. Anm. 188; Nagy 1971. 136-138. 2" In Intercisa war das Rahmungsmotiv bzw. seine nahen Varianten besonders beliebt, das beweist ihr häufiges Erscheinen an den Sarkophagen: Erdélyi 1954, 199—200. Die erwähnten Sarkophage von Intercisa entstanden entweder in Aquincum oder sie sind Arbeiten von Steinmetzen, die aus Aquincum nach Intercisa umzogen: Erdélyi 1954, 200. 2 9 Barkóczi 1944-1945, 184-192; RIU 590.

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