Folia archeologica 49-50.
Patay Pál - B. Kiss Zsuzsa: Az Alsótelekes-dolinkai szkítakori temető közöletlen sírjai. (Az 1962. és 1964. évi feltárás eredményei)
A/. ALSÓTKL.EKESI SZKÍTAKORI TEMETŐ 137 Dnestr-Gebiet, aus der zweiten Hälfte des 7. Jhs. v. Chr. vor. 48-5 0 In Ferigile ist diese Waffenart vom 7. bis zur zweiten Hälfte des 6. Jhs. vorhanden. 5- Die Lanzenspitzen von Alsótelekes datieren wir nach dem Hügel Nr. 1 von Kruglik auf den letzten Viertel, oder auf das Ende des 7. Jhs. v. Chr. Einen anderen Lanzentyp stellen die Exemplare aus den Gräbern Nr. 65, 137/k (Abb. 11, 11, Abb. 15, 5.) und Stelle R aus dem Jahre 1959 dar. Ihre Tülle ist mindestens so lang, wie die Spitze, alle Mitglieder dieser Gruppe wurden zusammengebogen ins Grab gesetzt. Die Form kennen wir aus der präskythischen Epoche, aus dem 8. Jh. v. Chr., 5 3 sie ist aber auch in der Spätbronzezeit des Kaukasus (Verhnaja Rucha), 5 4 und auch aus jüngerer Zeit dieses Gebiets, vom Ende des 8., aus dem zweiten Viertel des 7. Jhs. vertreten. 5 5" 5 6 In Alsótelekes sind mehrere Pfeilspitzen zum Vorschein gekommen: sie vertreten alle abweichende Typen. Aus dem früheren Material kennen wir zweiflügelige bronzene und eiserne Pfeilspitzen (Grab Nr. 4/d, Nr. 70), und eine Sonderform aus dem Grab 20, die einer miniatűrén Lanzenspitze ähnlich ist. 5 7 5 8 Diese werden jetzt mit einem weitverbreitetem Typ, mit dreikantigen Pfeilspitzen ergänzt (Abb. I 1, 6-7). Nach T. Kemenczei haben sich die zweikanteigen Varianten zu Beginn des 9./8. Jhs., in der präskythischen Phase der asiatischen Steppe entfaltet, und gelangten durch die Vermittlung der Waldsteppenzone schon vor dem Beginn des 7. Jhs. ins Karpatenbecken. 5 9 Zur Datierung der dreikantigen Pfeilspitzen liefert wichtige Angaben die befestigte Siedlung von Somolany, wo es keine jüngere Funde als die Phase Ila Dl gibt, so können auch die Pfeilspitzen nicht jünger sein. 6 1 Während die frühen zweikantigen Typen auf das späte 7 - frühe 6. Jh. zu datieren sind, kann auch der jüngere Typ nicht später, als zu Beginn des 6. Jhs. v. Chr. erscheinen. Nach dem Standpunkt von T. Kemenczei tauchen die mit kurzer Tülle versehenen dreikantigen Varianten erst nach dem Aufhören des Gebrauchs der früheren Typen, an der Wende des 7./6. Jhs. auf, und werden von der Mitte des 6. Jhs. allgemein. 62-6 3 Unter den Armbändern hat der Ausgräber zwei Leittypen abgesondert: die dünneren, aus einem Draht gefertigten, und die dickeren, gegossenen Exemplare, sowohl aus Bronze als aus Eisen. Unter den dünneren Armbändern befinden sich die typischen Funde des früher freigelegten Gräberfeldteils, die aus Bronzedraht mit konischem Ende hergestellt wurden. 6 4 Nach Marinescu sind sie lokale Produkte Siebenbürgens, die in den späthallstattzeitlichen Bestattungen des siebenbürgischen Gebiets schon in der zweiten Hälfte des 7. Jhs. v. (ihr. erschienen, ihr sporadisches Vorkommen ist in der Waldsteppenzone erst später, auf das 6. Jh. zu datieren. 66-6 7 Nach der Meinung von T. Kemenczei - aufgrund von siebenbürgischen Analogien - markieren diese Gegenstände auch bei uns das 7. Jh. v. Chr. 68 In den unpublizierten Gräbern kamen insgesamt 23 Armbänder oder deren Fragmente vor, keine haben aber den frühen Typ mit konischem Ende vertreten. Sie sind aus Bronze oder aus Eisen, mit offenen oder mit übereinandergreifenden Enden, verziert (gerippt, eingeritzt) oder unverziert (aus Bronze: Abb. 19, aus Eisen: Abb. 20). Diese Formen waren während der Eisenzeit allgemein verbreitet, ihre Mehrheit ist auch auf dem Gebiet der Hallstattkultur kennzeichend, sie verfügen also über keinen näheren chronologischen Wert. 717 4 Als eigenständige, in der skythenzeitlichen Kultur des Karpatenbeckens seltene Funde sind die mit schlangenkopfförmigen Enden versehenen bronzenen Armbänder (Grab Nr. 142/b: Abb. 12, 3, Abb. 19, 5 und Grab Nr. 165: Abb. 14, 3, Abb. 19, 9). Beide stammen aus reich ausgestatteten Brandschüttungsgräbern, sowohl die Form als auch die Ausgestaltung der Schlangenköpfe sind aber vonaneinander abweichend. Das Stück aus dem Grab Nr. 142 ist grösser, kraftvoller, der Kopf ist eher stilisiert,