Folia archeologica 47.

Péter Gróf - Dániel Gróh: Késő római őrtorony és szoborlelet Visegrád-Lepencén

SPÄTRÖMISCHER WACHTTURM UND STATUENFUND 107 Abb. 3 Balkenabdrücke der SW-Mauerkrone 3. ábra A DNy-i falkorona gerendalenyomatainak képe In der homogenen Schuttschicht, die das Innere des Wachtturmes ausfüllt, war überall eine schwarze, kohlenhaltige Schicht zu beobachten, was auf eine methodische Verwüstung des Objektes durch die Römer hinweist. Aus dem Inneren des Wachtturmes kam nämlich ein schätzbares Fundmaterial kaum zum Vorschein, besonders das fast vollständige Fehlen des keramischen Materials war überraschend. Aus der Ausgrabung stammten neben einigen Einzelfunden aus dem 3. Jahrhundert Bronzemünzen aus der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts und aus cfen 360-370­er Jahren zum Vorschein. Der Schutt des Wachtturmes enthielt gestempelte Ziegelfragmente mit den Namen von Friegeridus und Terentius dux. 7 Beim Sraßenbau wurde der Burgus teilweise durch das auf die Mauer gelegte Kanalsystem beschädigt. Mit einem der Kanalschächte wurde vermutlich ein früharpadenzeitliches Grab vernichtet, aus welchem wir Fragmente des Skelettes, Bruchstücke der Beine, Fingerglieder und einen silbernen Haarring mit S-förmigem 1 Lörincz 1999, 53-68.

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