Folia archeologica 45.

István Vörös: Építési kutyaáldozat Jászdózsáról

FOLIA ARCHAEOLOGICA XLV. 1996. BUDAPEST ZUM ÜBERGANG VON DER BRONZE- ZUR EISENZEIT IN NW­TR ANSDANUBIEN Tibor KEMENCZEI In Nordwesttransdanubien wurde einer der bedeutendsten Funde aus der letz­ten Phase der Bronzezeit am Sághegy bei Celldömölk entdeckt. Auf der Hochfläche des Berges stand während der Urnenfelder- und Hallstatt-Kultur eine bedeutende Siedlung. Zwischen den beiden Weltkriegen wurde der Fundort durch einen Basalt­bruch zerstört, weshalb nur die durch Ingenieur Jenő Lázár, den Direktor der Ba­saltgrube, gesammelten und geretteten Funde bekannt sind. Außer Keramikfunden blieb en fünf Bronzedepots und eine große Zahl von einzelnen Bronzegegenstän­den erhalten. Darüber hinaus zeugen mehrere Dutzend Gußformen und Tontiegel davon, daß in der dortigen Siedlung in der Spätbronzezeit eine bedeutende Bron­zebearbeitung vonstatten ging. Die Depotfunde von Ság-Berg wurden schon publiziert, 1 jedoch sind auf den Photos schlechter Qualität die Details, die Ziermotive nicht sichtbar. Demnach ist es nötig, von diesen Funden genaue Zeichnungen zu veröffentlichen. 2 Hier stellen wir den zweiten Depotfund vor, der in 1932 auf dem flachen Plateau des Ság­Berges geborgen wurde. Der erste und der zweite Fund wurde in einem Abstand von 1,5 m in der Nähe von drei spätbronzezeitlichen Hiittenresten gefunden. In dem ersten Fund befinden sich drei Bronzetasse, zwei Vasenkopfnadeln, zwei Ring­nadeln, 3 das zweite Depot enthält die folgenden Gegenstände: Oberständiges Lappenbeil. L.: 17,2 cm (Abb. 1,1); Oberständiges Lappen­beil. An der einen Seite ist zwischen die Lappen ein Bronzestück eingekeilt. L.: 13,3 cm (Abb. 1, 2); Oberteil eines oberständigen Lappenbeils, Nacken beschädigt. L.: 10,1 cm (Abb. 1, 3); Tüllenbeil, mit abgesetzter Klinge. Rand, Schneide beschä­digt, Ose abgebrochen. Tüllenteil sind mit "V'-förmigen und bogenförmigen Rip­pen verziert. L.: 1 1,6 cm (Abb. 1, 4); Tüllenbeil mit abgesetzter Klinge. Öse abge­brochen. Unter dem breiten Rand "Y"-förmige und senkrechte Rippen in einem eingetieften Feld. L.: 11,2 cm (Abb. 1, 5); Tüllenbeil mit abgesetzter Klinge. Rand profiliert, oberer Teil mit horizontalen und senkrechten Rippen verziert. Schneide beschädigt. L.: 15,1 cm (Abb. 1, 6); Tüllenbeil mit abgesetzter Klinge. Unter dem profiliertem Rand mit horizontalen, hängenden winkelförmigen und bogenförmi­gen Rippen verziert. Schneide beschädigt. L.: 12,5 cm (Abb. 2, 1); Oberteil eines Tüllenbeiles mit bogenförmigen Rippen verziert. L.: 9,2 cm (Abb. 2, 2); Oberteil eines Tüllenbeiles. Rand mit horizontalen, Tüllenteil mit bogenförmigen Rippen verziert. L.: 6,9 cm (Abb. 2, 3); Tüllenbeil mit abgesetzter Klinge. Öse abgebro­chen. Unter dem Rand sind horizontale Rippen und Pseudolappen. L.: 13,5 cm (Abb. 2, 4); Tüllenbeil mit abgesetzter Klinge. Randteil fehlt, Seiten mit bogenför­1 Mozsolics 1973-74, 81-1 12 2 Kemenczei 1996, 54, Abb. 2; Kemenczei 1996b, 464., Abb. 10 3 Mozsolics 1973-74, 84, Abb. 1, Taf. 1; Patay 1990, Taf. 43, Taf. 44

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