Folia archeologica 45.

István Vörös: Építési kutyaáldozat Jászdózsáról

ZI:M ÜBERGANG VON DER BRONZEZE .IT 117 und der Beginn der Späturnenfelderzeit, den beiden mittleren Vierteln der Peri­ode Hallstatt В entsprechen. Im Gebiet NW-Transdanubiens kennen wir nur ein einziges Grab aus der Uber­gangsperiode der Späturnenfelderzeit in die Hallstatt-Kultur, das Jenő Lázár in Jánosháza vor dem Zweiten Weltkrieg freigelegt hat. 8- In dem Hügel fand man sechs Urnengräber, fünf aus der Zeit Späthügelgräberkultur, aus der Periode R BD. 8 3 Aus dem sechsten Grab und neben dem ersten Grab kamen jedoch Funde vom Typ Späturnenfelderzeit-frühe Hallstatt-Kultur zum Vorschein. 1984 führte Mária Fe­kete eine Rettungsgrabung am Fundort durch und fand in einem Kreis mit 35x37 m Durchmesser noch Funde von zwei weiteren Brandbestattungen, datiert in die Periode R BD. 8 4 Ahnliche Bestattungsstellen und Grabgruppen der Späthügelgrä­berkultur fand man auch anderswo in Transdanubien. 1993-94 wurden in der Flur der Gemeinde Sávoly im Komitat Somogy am Fundort Babocsa unter einem 2 m hohen Hügel mit 25 m Durchmesser fünf Urnengräber und ein Brandschüt­tungsgrab und im Farkasgyepü in einem Hügel 15 Brandschüttungsgräber gefun­den. 8' Ein ebensolcher Hügel war auch der von Jánosháza, wo man allerdings am Bestattungsort der Späthügelgräberkultur Jahrhunderte später wieder Gräber anlegte. Da diese Grabfunde nicht mittels fachgemäßer Ausgrabung erschlossen wurden, konnte man die Bestattungen der beiden Epochen nicht voneinander trennen. Funde vom Ende der Bronzezeit aus Grab 6: Bronzenes einschneidiges Halb­mondrasiermesser, dem die Hälfte der Klinge fehlt. Dem Bild im Fotoalbum der Lázár-Sammlung gemäß war das jetzt fehlende, verloren gegenagene Klingen­stück eingebogen. Seine Verzierung besteht aus drei eingeschlagenen, konzentri­schen Doppelkreisen mit Mittelpunkt. L: 9,3 cm (Abb. 20, 1); gedrehter Bronze­draht, an beiden Enden flachgenämmert, eingedreht und mit je drei Löchern. In sechs Stücke zerbrochen. L: ca. 11,5 cm (Abb. 20, 4); ähnlicher Bronzedraht, ein Ende aber nach unten gebogen. In vier Stücke zerbrochen. L: ca. 12,5 cm (Abb. 20, 2); Fragment eines kleinen gedrehten Bronzedrahtes. Am einen Ende mit einem kleinen Niet darin. L: 2,5 cm (Abb. 20, 3); Mehrkopfnadel, Spitze fehlt. L: 1 1,6 cm (Abb. 20, 6); bronzener Nadelschoner. L: 4,7 cm (Abb. 20, 5); bronzener Nadelschoner. L: 4,3 cm (Abb. 20, 7); bronzene Vasenkopfnadel, Kopf und Heft beschädigt. L: 3,6 cm (Abb. 20, 8); Konischer Krug mit Henkel, verziert mit waa­gerechten und schrägen Liniengruppen, Farbe dunkelgrau. H: 8,6 cm (Abb. 20, 9); einhenklige Einzugschale, Farbe schwarz, mit Graphitoberfläche. H: 6,2 cm (Abb. 20, 10); einhenklige Fußringtasse, Farbe rotbraun. H: 5,8 cm (Abb. 20, 1 1). Zu den Funden aus Grab 6 zählte man noch eine tiefe Schüssel mit nach außen gebogenem Rand und eine Kegelstumpftasse. Diese allerdings sind für die Spät­hügelgräberkultur bezeichnende Gefäßtypen und können deshalb nicht zu den Grabfunden vom Ende der Bronzezeit gehören. Funde aus Grab lb: Beschädigter Eisenring. Dm: 10,5 cm (Abb. 20, 12); halber Eisenring, auf den am einen Ende ein Eisenstab daraufgebogen ist. Dm: 6,8 cm (Abb. 20, 13); ursprünglich geschlossener, jetzt beschädigter Eisenring. Dm: 6,5 cm (Abb. 20, 14); geschlossener Eisenring. Dm: 4,4 cm (Abb. 20, 15); Oberteil einer eisernen Mehrkopfnadel. L: 6,2 cm (Abb. 20, 16). Als Funde von Grab 1 sind auch Keramik und Bronzegegenstände vom Späthügelgräbertyp aufgeführt. Die­se sind aber offensichtlich Funde einer anderen, viel älteren Bestattung, neben der die Eisenringe und die Nadel gefunden wurden. 8 2 Lázár 1955, Taf. 29, 9-25, Tat. 30, 1-28, Taf. 31, 1-17 8' 1 Jankovich 1992, 47-53 1, 4 Fekete 1984, 59 8 5 Jankovich 1992, 15-37 \ Honti 1996, 66

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