Folia archeologica 41.

Mesterházy Károly: Bizánci és balkáni eredetű tárgyak a 10-11. századi magyar sírleletekben I.

115 Ohrringe mit halbmondförmiger Verzierung. In Szeged —Öthalom und Székes­fehérvár— Demkóhegy (Abb. 4. 3, 5) kamen solche Ohrringe zum Vorschein, auf deren inneren Bogen eine halbmondförmige Verzierung zu sehen ist. Die Variationen dieser halbmondförmigen Verzierung kann man auch in mehreren jugoslawischen und bulgarischen Gräberfeldern finden, so z.B. in Kavarna und Zlati dol. Sternohrgehänge (Abb. 6. 1 — 4, 7) Byzantinischen Ursprunges sind die ältesten, aus Gold erzeugten Exemplare von Sternohrgehängen (Gács). Im 8. Jh. tauchen schon ihre örtlichen Nachahmungen in den awarischen Gräberfeldern auf. Die spätesten Varianten können auch auf den slawischen Siedlungen des 9. Jh., in den spätawarischen Gräbern des 8 — 9. Jh. und vielleicht auch in den unga­rischen Gräberfeldern (Anarcs, Tiszaörvény), angetroffen werden (Streufunde). Heute sind uns annähernd ihre 100 Fundorte bekannt (s. Anm. 92). Ohregehänge mit dreieckigem Anhänger. Spätantiken Ursprunges ist dieses Typ. Nur ein einziges Paar ist von Nagyteremia bekannt (Abb. 7). Im unteren Rogen ihres Ringes mit Perlendraht und Perlenkrän^en oder nur mit Perlenkrän^en versierte Ohrgehänge (Abb. 6. 5) sind in Kroatien häufig, aber sie sind auch spätantiken Ursprunges (Beneventum). Mit Metalldrahtschleifen ver­sierte Schmuckgegenstände. Für die späteren Zeiten sind diese Schmuckstücke (Schläfenringe: Halimba, Abb. 4. 4., Armbänder: Bäks) charakteristisch, die von Korinthos über zahlreiche ungarische Fundorte ganz bis Polen verfolgt werden können. Die Verbreitung der hier erörterten Schmucktypen in Ungarn zeigt Abb. 8. Károly Mesterházy 8*

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