Folia archeologica 40.

Endre Tóth: Újabb Silvanus-gyűrük Pannoniából (a pannóniai Silvanus-kultuszhoz)

SARMATISCHES GRAB MIT GOLDFUND 135 kation reiht es Dracsuk in die Zeichenkategorie des Totemtieres. 2 4 Ein ähnliches Zeichen erscheint auch an der aus Krivoi-Rog stammenden und im Archäolo­gischen Museum von Odessa aufbewahrten Steinplatte.­5 In der Mitte der Stein­platte ist ein eingekerbtes Tierkopf (Pfred?) zu sehen, um diesen sind unregel­mäßig in verschiedner Ausführung und zu verschiedenen Zeiten in Stein gekerbte Zeichen von Tamga-Typ. Solomonik setzte voraus, daß diese Stammzeichen die Spuren der Hände von den Hirten je eines in dieser Gegend getriebenen Gestütes bewahren. Da es sich um ein Stammzeichen handelt, kann das Erscheinen des Zeichens von Tamga-Typ im Karpatenbecken gewertet werden. Es ist die Spur eines enger bestimmbaren Stammteiles, der in der Nachbarschaft Pannoniens im 2. Jh. erschienen war. Da die frühe Einwanderung sich auf den jazygischen Stamm beschränkte, erschien von diesem die erste Welle zu Beginn des ersten 1. Jh., indessen der Hauptstamm auch weiterhin im Osten blieb, 2 6 das Ende des Ein­wanderungprozesses kann auf diese Weise mit dem Erscheinen dieses Tamga­Zeichens datiert und bestimmt werden. Der als erster kommender Vorhutstamm schloß sich berits dem quadischen Bündnissystem an, diente dort als verbündeter Söldner, selbst in den Jahren 68—69 berichten die Quellen nur von ihren Vor­nehem. Das Haupt des Stammes, der Rex und seine Subreguli dürften erst später, mit dem Hauptstamm zusammen in das Karpatenbecken gekommen sein. In den Gräben der Vornehmen des Hauptstammes erscheinen die Waffen, die von Osten gebrachten schmuckhafteren Gegenstände. Diese vornehme Schicht verlor aber — sich in der Nchbarschaft Pannoniens niederlassend — ihre östlichen Verbin­dungen und so können in den Gräbern der Führer der späteren Generationen diese Gegenstände östlichen Ursprunges nicht mehr vorgefunden werden. 2 4 Dracsuk 1975, 57. 2 5 Szplomonik 1957, 218, Abb. 5. 2 r' Hierauf verweist der Ausdruck Jazyges Metanastae. Ausführlicher für die angeführten Daten: Vaday 1982-83, 179. IRODALOM AKISEV 1984. K. Akisev: Kazakisztán ősi aranykincsei. Budapest 1984 CSALLÁNY 1910. Csallány G : Népvándorláskori arany lelet. ArchÉrt 1910, 92 — 93. DRACSUK 1975. V. SZ. Dracsuk: Szisztemi znakov szevernovo Pricsernomorja. Kiev, 1975 GAZDAPUSZTAI 1960. Ga^dapus^tai Gy : Dák-szarmatakori temető és telep Hódmezővásárhely — Kakasszéken. ArchÉrt 87 (1960) 47 - 50. PÁRDUCZ 1941. Párducz M: Denkmäler der Sarmatenzeit Ungarns I ArcHung 25 (1941) PÁRDUCZ 1960. Párduc^, M: Megjegyzések a Hódmezővásárhely — kakasszéki szarmatakon lelet értékeléséhez. ArchÉrt 87 (I960) 51. SZOLOMONIK 1957. E. I. Szplomonik: О tavrenyiji szkoto v Szevernom Pricsernomorje. in: Isz­torija i Arheologija Drevnyevo Krima. Kiev, 1957 210 — 218. VADAY 1982 — 83. A. H. Vaday : Das Gräberfeld der Jazyges Metanastae in Mezőcsát — Hörcsö­gös. MittArchlnst 12/13 (1983/83) 167-188. 383-392. VADAY 1986. A. H. Vaday: Beitrag zum Fund von Vizesd puszta. FolArch 37 (1986) 197-223. VADAY — KULCSÁR 1984. A. H. Vaday — V. Kulcsár: К voproszu о tak nazivaemih szarmatszkih prázskah. ActaArchHung 36 (1984) 239-261. VADAY — SZŐKE 1983. H. Vaday A —S^öke Béla Miklós: Szarmata temető és gepida sír Endrőd — Szujókereszten. CommArchHung 1983, 79 — 132. ZASZECKAJA 1980. I. P. Zaszeckaja : Izobrazsényije „panteri" v szarmatszk iszkussztve. SzA 1 (1980) 46-55.

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