Folia archeologica 38.

Kemenczei Tibor: A békéscsabai aranylemez

168 ÉVA В. BÓNIS — IBOLYA SELLYE stellten Pferdegeschirr können die an der Brust und Hanke des Pferdes seitlich angebrachten Scheiben als weitere Parallelen zum Exemplar von Visegrád dienen. Zum Aufziehen des verzierten, mit Scheiben versehenen Pferdegeschirrs auf einen waagerechten Gurt gibt ein gutes Beispiel eine gleichfalls frühzeitige Reiter­darstellung (Abb. 10) auf dem Grabstein von Q. Carminius, des signifer der ala Hispanorum. 2 6 Auf dem Pferd können wir reichverzierte Scheiben sehen, so dürfte auch das Pferd des bei Visegrád aus unbekanntem Grund in der Donau umbekommenen Reiters ähnlich beschirrt gewesen sein. BIBLIOGRAPHIE B. BÓNIS — SELLYE 1988. В. Bónis, É. — SellyeI., Rómaikori cmailmunkák. Évezredek, Évszázadok Kincsei (Römerzeitliche Emailarbeitcn. Schätze von Jahrtausenden, Jahrhunderten). V. Budapest 1988. BROUWER 1982. Bromver, M., Römische Phalerae und anderer Lcderbeschlag aus dem Rhein. Oudheidkundige Mededelingen 63 (1982) 145-199. EXNER 1939. Exner, K., Die provinzialrömischen Emailfibeln der Rheinlande. BRGK 29 (1939) 31-121. SELLYE 1939. Sellye, I., Császárkori cmailmunkák Pannoniából. (Les bronzes emaillés de la Pannonié romaine.) DissPann Ser II.: 8. Budapest 1939. 2 6 CIL XIII, II, 1. 6233; Grunewald, M., Die Römer in Worms. Worms 1986, 16, Abb. 8., für die Publikationsmöglichkeit der Aufnahme danken wir M. Grunewald. Foto des Wormser Stadtarchivs.

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