Folia archeologica 35.
Mesterházy Károly: Adatok az V-VI. századi gepida-thüring kapcsolatokhoz
92 ÉVA GARAM Ohrgehänge besteht aus verschiedengroßen Granulationen und Glasperlen. Auch auf dem Golddorn an der dem Anhänger entgegengesetzten Seite dürfte eine Perle gewesen sein. Die Perlen fehlen. 14) Mártély, Grab В (Abb. 2: 3—4). Inv. Nr. 95/1891.33—34. N 556—557. Gewicht: 4,76 und 4,69 g. Die Ohrgehängereifen wurden aus zwei Golddrähten von kreisförmigem Querschnitt gedreht. Auf dem offenen Ende des Reifens und an der entgegengesetzten Seite ist eine Muffe aus Perlendraht. Der Anhänger besteht aus Granulationsreifen und aus einem zum einstigen Aufsetzen der Glasperlen dienenden Golddorn. 15) Mártély, Grab 8 (Abb. 2: 5—6). Inv. Nr. 15/1892.114—115. N 548—549. Gewicht: 3,08 und 3,00 g. Ohrgehängereifen von rhombischem Querschnitt, bei dem offenen Ende von kreisförmigem Querschnitt, deren Verzierung mit der der Ohrgehänge von Mártély Nr. 13 übereinstimmt. Die Perlen des Ohrgehänges fehlen schon zur Zeit. In der Beschreibung von Hampel und an seiner Zeichnung kann man noch „die sechsseitige opalisierende grüne Glasperle" sehen. 16) Mártély, Grab 11 (Abb. 2: 7—8). Inv. Nr. 15/1892.243—244. N 687—688. Gewicht: 3,01 und 3,07 g. Kleine, goldene Ohrgehängereifen von rhombischem Querschnitt, deren Anhänger unten aus vier, an der Innenseite des Reifens aus einem massiven Goldkügelchen besteht. Am unteren Ende des Reifens sitzt eine glatte Golddrahtmuffe. b) Malsringe: 1) Ungarn — unbekannter Fundort (Abb. 3\ 1 ). Inv. Nr. 126/1887. N 446. Gewicht: 8,75 g. Ankauf von Jakab Krausz, im. Jahre 1887. Aus tordiertem Golddraht gefertigter Halsring, das eine Ende ist mangelhaft, das andere im letzten 2 cm Stück glatt und geht in eine Schleife über. 2) Ungarn — unbekannter ¥ undort (Abb. 3: 2). Inv. Nr. N 257. Gewicht: 4,60 g. Stammt aus den alten Material des UngNatMus. Tordierter Golddraht, in zwei Stücken, die Enden sind abgebrochen. Vermutlich Fragmente eines Halsringes. II. GÜRTELZIERDEN VON MÄNNERN: 1) Gürtelbeschlag mit Kinganhänger: Ungarn — unbekannter Fundort (Abb. 4). Inv. Nr. 62.155.11. N 459. Gewicht: 9,33 g. Stammt aus dem alten Material des UngNatMus.