Folia archeologica 35.

Kiss Attila: Egy magyarországi V. századi gepida ezüstcsatról

•80 KÁROLY MESTER ÍIÁZY Zweifelsohne ist die beste Parallele der Fibel des Grabes 182 von Artánd das Fibelpaar aus Grab 2 von Wulfen, denn zwischen ihnen gibt es eine fast in Einzelheiten eingehende Übereinstimmung. Auch das unterliegt keinem Zweifel, daß die unmittelbarsten verwandten Stücke unter den С Fibeln von Niemberg zu finden sind, von welchen sie nur insofern abweichen, daß vom Ende der Spiral­konstruktion der Fibeln von Niemberg die Knöpfe fehlen: Rohrbeck, 9 Niemberg Grab 14, 1 0 Krefeld-Gellep Grab 2307, 1 1 Bostorp. 1 2 Dem Exemplar von Swilcza mit rhombischem Fuß schließen sich die Fibel des Hortfundes von Schwellin (heute Swielino), 1 3 das Exemplar von Vinarice, 1 4 einige Wiesbadener Fibeln 1 5 und die Fibel von Uherce an. 1 6 Die Datierung der С Fibeln von Niemberg auf die Mitte des 5. Jhs wird heute schon akzeptiert, 1 7 obwohl es betreffs der Chronologie der weiterent­wickelten Varianten auch abweichende Meinungen gibt. H. Kühn hat die Fibel des Grabes 7 von Wiesbaden, die mit der Münze des Constantin I. (306—337) zum Vorschein gekommen ist, auf den Beginn des 5. Jhs datiert. 1 8 Was die Datierung der Fibeln von Wulfen anbelangt, setzte B. Schmidt diese um die Jahre 450 oder etwas später, 11 1 Kühn hingegen die von ihm Vinarice-Typ genannten Fibeln zwischen 400—450. 2 0 J. Werner datierte die Fibeln von Wiesbaden eher auf den Anfang des 5. Jhs. 2 1 Godlowski setzte die Verbergung des Schatzes von Swilcza auf die Mitte des 5. Jhs, auf die Zeit kurz nach dem Zusammenbruch des Hun­nenreiches. 2 2 Auf die erste Hälfte des 5. Jhs wird auch der Schatz von Schwellin (Swielino) auf Grund seiner С Fibeln von Niemberg datiert. 2 3 All dies in Betracht 9 Miiller , Л., Völkerwanderungszeitliche Körpergräber und spätgermanische Siedlungs­räume in der Mark Brandenburg. Berliner Jb. f. Vor- u. Frühgesch. 2(1962) 134., Abb. 23 b —c.; Werner , /., Zu einer . . . 231—232. 1 0 Sehnig, И 7-, Die Fibeln des Gräbnisplatzes von Niemberg, Saalkreis (IV. Jh. n. Chr.). Mannus 16(1924) 104—105., Abb. 4.; Schmidt , В., Das frühvölkerwanderungszeitliche Gräber­feld von Niemberg, Saalkreis. Jahresschr. f. Mitteidt. Vorgesch. 48(1964) 321.; Werner , /., Zu einer . . . 231. 1 1 Pirling , R., Das römisch-fränkische Gräberfeld von Krefeld-Gellep 1964—1965. 1—2. GDV B, 10. (Berlin 1979). Teil 1. 91—92., Teil 2. 11., Taf. VII. 6a—b.; Werner, J., Zu einer . . . 230. 1 2 Ebd. 233. 1 3 Zeiss, H., Ein Fibelfund des 5. Jahrhunderts von Schwellin, Kr. Köslin (Pommern). Germania 21(1937) 34., Taf. XI. 1—2.; Werner, /., Zu einer . . . 233. " Svoboda, В., Cechy v dobé stéhováni národü. (Praha 1965) 88., Taf. XXIV. 9.; Godlowski, K., The chronology of the Late Roman and Early Migration periods in Central Europe. (Kra­kow 1970) Pl. XIX. 14.; Kühn, H., a.a.O. 565.; Werner, J., Zu einer . . . 230. 1 5 Kühn, H., a.a.O. 567—568.; Werner, ]., Zu einer . . . Taf. 238. 53. 4—8. 1 6 Svoboda, В., a.a.O. 83., Taf. XXXI. 7.; Godlowski, K., The chronology ... Pl. XIX. 13. 1 7 Schmidt, В., Das frühvölkerwanderungszeitliche . . . 315—332.; Ders., Die späte . . . 12., 46.; Ders., Hermunduren —Warnen —Thüringer. Zur Geschichte des 3. bis 5. Jahrhunderts im Saalegebiet anhand des birituellen Gräberfeldes von Merseburg —Süd. Jahresschr. f. Mittcldt. Vorgesch. 65(1982) 210.; Schmidt, В., Stand und Aufgabe der Frühgeschichtsforschung in Mittelelbe—Saale—Gebiet. Jahresschr. f. Mitteidt. Vorgesch. 65(1982) 159. 1 8 Kühn, H„ a.a.O. 567—568. 1 9 Schmidt, В., Die späte . . . 60., 118.; Ders.. B. Svoboda: Cechv v dobé stéhováni národü. {Praha 1965) Rez. Germania 50(1972) 339, 2 0 Kühn, H., a.a.O. 467—468. 2 1 Werner, ]., Zu einer . . . 234. 2 2 Godlowski, K., Die Frage . . . 432. 2 3 Werner, ]., Zu einer . . . 235.

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