Folia archeologica 35.

Garam Éva : Későavar kori aranytárgyak a Magyar Nemzeti Múzeum Népvándorláskori Gyűjteményében

VlERAPSIDALER KlRCHENTYP 117 À À > < ? i. ! Ы Í Ys ÈJLMJ Abb. 5. Grundriß und Qucrschnittrekonstruktion des befestigten Hügels und der Sankt Peterskirche von Stuhlweißenburg 5. ábra A székesfehérvári földvár és a Szt. Péter templom alaprajza és keresztmetszete, rekonstrukció In diesem Falle können die nordöstlichen und südöstlichen Pfeiler, die Wände des Bema von der nördlichen bzw. südlichen Gebäudewand begrenzten Räume als Prothese bzw. Diakonikon bestimmt werden. Der Grundriß bestimmt das ganze Gebäude. Dieser und die bekannten Grundrißparallelen suggerieren mit zwingender Kraft, daß man oberhalb der vier Apsiden eine Viertelkugelkuppel, bei dem auf vier Pfeilern ruhenden Mittel­teil mit Gevölbezwickelübergang einen achteckigen Turm mit Halbkugelkuppel und oberhalb der vier Ecken eine Halbkugel-Gewölbezwickelkuppel annehmen muß. Auf dem Turm ist eine achteckige Abdeckung in Form einer Pyramide und im Falle des Halbkugel-Abschlusses der Kuppel eine sich diesem anpassende Kuppelabdeckung als wahrscheinlich anzunehmen. Der Eingang in das Gebäude mag von Süden (und vom Westen auch ?) gelegen sein. Fenster mögen auf dem Tambur (8 oder 4) und bei den Apsiden (je 3, oder je 1), bzw. dort gewesen sein, wo der Eingang war (je 1 ) (Abb. 5—7). Es muß angenommen werden, daß die unmittelbar neben dieser Kirche zwischen 1225—1235 gebaute gotische Kirche — die Sankt Peter Kirche — sowohl ihr Patrizinium als auch die Genauigkeit der östlich-westlichen Orientierung von unserer Kirche übernommen hat. Die Übernahme des Patroziniums der abgeris­senen Kirche durch die daneben oder darüber gebaute neue Kirche ist im Mittel­alter allgemein bekannt.

Next

/
Oldalképek
Tartalom