Folia archeologica 32.
István Vörös: Korai holocén vad Equidák a Kárpát-medencében
FOLIA ARCHAEOLOGICA XXXII. 1981. BUDAPEST DAS SPÄTBRONZEZEITLICHE URNENGRÄBERFELD VON ALSÓBERECKI Tibor KEMENCZEI In der Sandgrube in der Haraszti-Flur von Alsóberecki (Kom. Borsod-AbaújZemplén) stieß man im November 1957 auf Urnengräber. Nándor Kalicz, der damalige Mitarbeiter des Otto-Herman-Museums zu Miskolc hat auf dem Fundort die notwendigste Rettungsgrabung durchgeführt, der dann im September 1958 durch Erzsébet Patek eine weitere Erschließung gefolgt ist. 1 Im folgenden werden die von N. Kalicz freigelegten Gräber mit römischen, die von Fi. Patek erschlossenen hingegen mit arabischen Ziffern bezeichnet. Grab I. Im Laufe der Sandgewinnung zugrunde gegangen. Zwei Gefäße gelangten in das Museum, an Ort und Stelle hat N. Kalicz mehrere Gefäßfragmente eingesammelt. Die erhalten gebliebenen Funde: 1. Einhenklige, unverzierte Schale. Gräulichbraun. H: 5,5, Mdm: 5, Bdm: 2,5 cm (Abb. 3,1 ) ; 2. Viertelteil einer Urne. An der kannelierten Schulter mit Henkel, darunter ein Buckek Dunkelgrau; 3. Nicht zusammenstellbare Fragmente einer Urne: mit Punktreihe verzierter Halsteil von ausladendem Rand, mit eingedrückten Punkten und senkrechten Rippen verzierte Schulterteile, unverzierte Unterteile. Dunkelgrau, innen braun; 4. Wandteil einer Schüssel mit eingezogenem Rand. Auf dem Randteil aus einer Buckelreihe bestehende Verzierung. Gräulichbraun. Grab II. Durch die landwirtschaftliche Erdarbeit gänzlich zerstört, an der Stelle wurden nur Gefäßfragmente gefunden, aber auch diese sind abhanden gekommen. Grab III. Im Laufe der Sandgewinnung zugrunde gegangen. Es sind mehrere Gefäßbruchstücke an dieser Stelle zum Vorschein gekommen, darunter die zusammenstellbaren Stücke einer Urne. 1. Urne. Am Hals und an der Schulter aus eingeritzten Linien bestehende inkrustierte Verzierung. Grau. H: 27,5, Mdm: 17,5, Bdm: 11,5 cm (Abb. 3,3) ; 2. Fragmente einer Urne. Von ausladendem Rand, die Schulter von vier kleinen Buckeln verziert. Schwarz, innen braun; 3. Hals- und Schulterfragmente einer Urne mit eingeritzter, inkrustierter Linienverzierung. Im Halsumbruch ein Henkel. Schwarz, innen hellgrau (Abb. 3,2) ; 1 Für die Publikationserlaubnis des Fundmaterials sage ich N. Kalicz und E. Patek aufrichtigen Dank.