Folia archeologica 32.

Michnai Attila: Középkori népi építészetünk régészeti emlékei

FOLIA ARCIIAEOLOGICA XXXII. 1981. BUDAPEST VÖLKERWANDERUNG S ZEITLICHE AUSSTELLUNG IN BERLIN Éva GARAM Das Ungarische Nationalmuseum und das Institut für Kulturelle Beziehun­gen haben auf die Aufforderung des Berliner Museums für Deutsche Geschichte als Empfänger im Januar 1980 in Berlin eine völkerwanderungszeitliche Aus­stellung vorgeführt. Diese Ausstellung war das eine Kettenglied der zwischen den beiden Museen seit Jahren bestehenden Beziehungen, in derem Rahmen es nebst der Veranstal­tung der gegenseitigen Ausstellungen auch zum Erfahrungsaustausch von wis­senschaftlichen und technischen Fachleuten kommt. Das 1952 gegründete Museum für Deutsche Geschichte ist das historische Zentralmuseum der DDR (Abb. 1). Der Grundstein des am Unter den Linden gelegenen, ursprüglich als Zeughaus erbauten Gebäudes wurde im Jahre 1695 niedergelegt. Seit seiner Errichtung gehört es zu den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Berlin. Das Gebäude wurde im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Seit seiner in voller Pracht erfolgten Wiederherstellung ist es eines der imposan­testen, erhalten gebliebenen Vertreter der norddeutschen Barockarchitektur. Im Erdgeschoß des einstöckigen Gebäudes wird dem Besucher die Ausstel­lung der Gegenwart vorgeführt. Im ersten Stock sind die Arbeiten an einer ständigen archäologischen Ausstellung in Vorbereitung. Gleichfalls im ersten Stock werden die sich abwechselnden Sonderausstellungen untergebracht. Die völkerwanderungszeitliche Ausstellung unter dem Titel: „Hunnen, Germanen, Awaren" haben wir auf einer Fläche von 300 m 2 in 11 großen Vitrinen (196x136x50), mit 648 Gegenständen, darunter 75 Goldexponaten vorgeführt. Das Denkmalmaterial der Hunnen und Germanen hat Attila Kiss, jene der Awa­ren Verfasserin ausgewählt und zur Ausstellung präsentiert. Künstlerischer Leiter und Entwerfer der Ausstellung war Ferenc Horváth. Unser Ziel war die Geschichte und archäologische Kultur des 4—9. Jhs in einem solchen Land vorzuführen, wo keines der völkerwanderungszeitlichen Völker Ungarns je gelebt hat. Die schönsten Gegenstände des Ungarischen Nationalmuseums aus der Völkerwanderungszeit sind in der ständigen archäologischen Ausstellung zu sehen, weshalb wir die fünf Jahrhunderte unserer Völkerwanderungszeit in Berlin nicht mit gleichem Gewicht vorführen konnten. Um jedoch ein möglichst voll­ständiges Bild gewinnen zu können, waren uns drei Provinzmuseen: jene von 16 Folia Archaeologica XXXII. 1981.

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