Folia archeologica 32.
Tibor Kemenczei: Az alsóberecki későbronzkori urnatemető
134 É. В. B ÓNIS Steinfragmenten des zerstörten Grabbaues den Kopf und die untere Tatze eines Löwen an der Seite einer sella curulis erkennen. 14 8 Daß zwischen den Wagenbestattungen und den Amtsträgern eine Verbindung besteht, darauf hat schon Károly Sági die Aufmerksamkeit gelenkt 149 unter Hinweis auf die Erkennung von Rostovzeff, wonach auf dem Grabstein von -L. Blassius Nigellio speculator auf dem Wagen hinten auf einer Kiste ein Diener sitzt und eine Amtsinsignie in der Hand hält. 15 0 Dieses auf dem Stein dargestellte amtliche Abzeichen (Benefiziarlanze) führt auch Mócsy bei der Auswertung des Abzeichens des Wagens von Sárszentmiklós vor. 15 1 Nuber hat auch durch Anführung einer von Venedikov publizierten Wagenornamentik das Abzeichen von Sárszentmiklós als eine Verzierung angesehen. 15 2 Im Gegenteil könnten wir daran denken, daß die bulgarische Wagenzierde ein stilisiertes Abzeichen ist, während die von Mócsy interpretierte Bronzeverzierung ein Amtszeichen war. Betrachten wir nämlich auf dem letzten die aus zwei Löchern ausgehenden Kerbungen entgegengesetzter Richtung, so sehen wir, daß diese den üblichen Öffnungen der Abzeichen der Benefiziaren entsprechen. 15 3 Vielleicht hier könnten wir erwähnen, daß die neueren Ausgrabungen in Inota von Sylvia Palágyi jene scharfe Abgrenzung zwischen dem Hügelgrab und dem Wagengrab, die für die bisherigen pannonischen Forschungen charakteristisch war, in ein ganz anderes Licht stellen. 15 4 So müssen wir die Meinung von Jenő Fitz, wonach die Hügelgräber meist an den Straßen lagen, 15 5 auch vom Gesichtspunkt der Wagengräber von neuem überlegen. 17. Fragmente von Eisenstriegeln (Abb. 20; Abb. 21,1—4; Abb. 22). Inv.-Nr.: 25.1902.34, 35, 36, 38, 40, 41. Die zwei großen Eisenstriegel sind fragmentarisch und mangelhaft erhalten geblieben. Den Griff des einen konnten wir an den senkrechten Fuß des Eisenstuhles angerostet identifizieren (Abb. 20), das charakteristische Endstück des anderen Griffes hat man schon bei der Inventarisierung als strigilis eingeschrieben (Abb. 21,4). Schon aus den zwei Griffen ist ersichtlich, daß es sich um zwei Striegel handelt. Aus den Fragmenten gelang es uns den einen Schaberlöffel zusammenzustellen, bei der Zusammenbringung der Fragmente des Schaberlöffels war mir Katalin T. Bruder behilflich (Abb. 22). 15 6 14 8 Lehrter, H., Ein gallorömischer Wagen aus Frenz an der Inde, im Kreis Düren. BJ 128(1923) 28—., 58., Abb. 6. Taf. IV, 1. 14 9 Sági, К., a.a.O. 218—. 15 0 Rostow^erv, M., Ein Speculator auf der Reise. RM 26(1911) 268—., Abb. 1. Vierrädiger Wagen mit drei Pferden! S. noch: Alföldi, A.—Radnóti, A., Serta Hoffileriana. (Zagreb 1940) 318. Anm. 70., Taf. 33. (Abzeichen haltender Knecht auf einem Relief von Vaison.) 15 1 Mócsy, A., FA 14(1962) 35—., Taf. VIII,1. 15 2 Nuber, H. U„ a.a.O. 174., Anm. 1058. 15 3 Ein herausgriffenes Beispiel: Schönberger, H. —Herrmann, F.-R., Das Römerkastell Künzing-Quintana. Jahresber. Bay. Bodendenkmalpfl. 8—9(1967—68) 66., Abb. 24. 15 4 S. Anm. 4. 155 Yitz, ]., Zur Frage der kaiserzeitlichen Hügelgräber in Pannónia inferior. IKMK A,8. (Székesfehérvár 1958). 15 6 Ich sage auch hier Frau Hauptrestaurator Katalin T. Bruder Dank für ihre Hilfe.