Folia archeologica 31.

Endre Tóth: A Magyar Nemzeti Múzeum feliratos fémtárgyai

136 E. TÓTH 25. Bronzering Die Reiföffnung ist kreisförmig; auf den Drahtreif wurde eine oblonge Platte mit abgerundeten Angeln angelötet, darauf die gravierte Inschrift zu lesen ist (Abb. 3-4). Devise: CESIVS Fundort : Aquincum. Der Ring ist mit der Sammlung von F. Kiss in den Besitz des Nationalmuseums gekommen. Datierung: 3. Jh. Literatur: CIL III 6020,3 Der Name kommt vor den markomannischen Kriegen in Westpannonien vor. 8 26. Messingring Geschlossener Ring mit einem sich ausbreitenden und horizontal dreige­teilten oberen Teil. Der untere Teil verdünnt sich. Die gravierte griechische Inschrift befindet sich auf der dreigeteilten Platte (Abb. 4). Devise : ГРН /ГОР1 /КАЛН Inv. Nr. 63.1.17. Dm.: 188 mm, Br. oben 12,5 mm, unten 2,5 mm. Fundort: Aquincum. Der Ring ist aus der Sammlung von Miklós Jankovich 9 in den Besitz des Nationalmuseums gekommen. Laut Aufzeichnung von M. Jankovich : Veterae Budae ex Danubio per molitores extradas. Literatur: RD 399: I. Bilkei, Die griechischen Inschriften des römischen Un­garns. Alba Regia 17 (1979) Datierung: 3. Jh. Der Ring durfte in den Typ eingereiht werden, auf dessen Exemplaren die Platte zweigeteilt ist. 1 0 27. Silb erring Geschlossener Silberring mit betont kräftigem Schulterteil. Schulter und Reif sind mehrfach profiliert und zum Teil vergoldet. Im hervorragenden mittleren, nicht vergoldeten Streif ist eine silbermarketierte, griechische In­schrift zu lesen. An der Stelle der Platte, wo sich der verschollene Stein be­fand, eine runde Öffnung (Abb. 5). Devise: üPw-BINKI Inv.Nr. 63.1.42. Dm. der Reiföffnung 19 mm, jener der Fassung des Steins 12 mm. Fundort: unbekannt Literatur : I. Bilkei, Die griechischen Inschriften des römischen Ungarns. Alba Regia 17 (1979) Datierung : Die ähnlich geformten Ringe mit stark betonten Schultern stammen aus dem 3. Jh. 1 1 Die Inschrift birgt vermutlich den Frauennamen Provincia. 1 2 8 Micsy, A., a.a.O. 152. 9 Vgl. Tóth, E. FA 30(1979) 178. 1 0 Vgl. Henkel, F., a.a.O. Nr. 833-873.; Kovaceva, T., Sépulture de Pleven (III e s.). Archeologija (Sofia) 15(1973): 2. 52. 1 1 Marshall, F. M., a.a.O. Nr. 1403; Tóth, E., FA 30(1979) 160. 1 2 Der Name war in Pannonién verbreitet, vgl. Mócsy, A., a.a.O. 89/2., 176/1., 185/22., 189/1., 192/1. Er kommt besonders im NO-Transdanubien häufig vor.

Next

/
Oldalképek
Tartalom