Folia archeologica 31.

Endre Tóth: A Magyar Nemzeti Múzeum feliratos fémtárgyai

134 E. TÓTH 23. Silberring Geschlossener Silberring: stark und breit, mit kräftigem Schulter. Die Reiföffnung ist etwas elliptisch. Auf der Platte ist in einer vertieften Fläche ein kreisförmiger, zweischichtiger Sardonixstein, durch dessen opalartige Oberfläche die untere Fläche durchschlägt (Abb. 2). Die retrograde Inschrift ist in den Stein graviert. Devise: AVR/POSIN/NI, der Name des Besitzers. Inv. Nr. 1934.1. Br. des Ringes beim Schulter 32,5 mm. Dm. der Reiföffnung 16,5 bis 19,5 mm. Fundort: Der Ring kam im Jahre 1931 zu Nagyberki bei Szalacska (Kom. Somogy) in einem Schatzfund zum Vorschein. Literatur: I. Paulovics, Szalacska, ein Zentrum des Metallschmiedegewerbes im Kapostal unter den Römern, ArchÉrt 80(1953)115-, T. XXVII, 1. Datierung : Dieser Ringtyp wird von der Forschung aufs dritte Jahrhundert datiert. 3 Das vorliegende Stück ist gleichfalls aus dem 3. Jh.: der Ring ist in einem Schatzfund aufs Tageslicht gekommen, welcher auch einen aus 992 Münzen bestehenden, mit Gallienus abschließenden Münzfund enthielt. 4 Die Datierung aufs 3. Jh. wird auch durch das Kaisergentilizium Aurelianus bestä­tigt. Posinnus kommt weder auf frühkaiserlichen 5 Inschriften, noch auf denen aus dem 3. Jh. vor. 6 Der Name ist vermutlich keltischer Herkunft; 7 sein Träger mag unter Caracalla das Bürgerrecht erhalten haben. 24. Silberring Der geschlossene Reif ist außen gewölbt, der obere Teil ist zweikantig. Die Reiföffnung ist kreisförmig. Auf der mandelförmigen Platte ist eine ober­flächlich gravierte Inschrift zu lesen (Abb. 3). Devise : DINAM Inv.Nr. 137.1885.1. Dm. 21 mm, Br. des Ringbandes 4,5 mm. Fundort: unbekannt. Unpubliziert. 3 Marschall, F. M., Catalogue of the finger rings Greek Etruscan and Roman in the Departments of Antiquities, British Museum. (London 1907) Nr. 188.; Henkel, F., Die römischen Fingerringr der Rheinlande und die benachbarten Gebiete. (Berlin 1913) 4 R. Alföldi, M., NK 50-51(1951-52) 6-. 5 Mócsy, A., a.a.O. 0 Barkóczi, L., Acta Arch.Hung. 16(1964) 257-356.; Der Name Pusintulus ist aus der Tetrar­chenzeit von einer Inschrift aus Intercisa bekannt: CIL III 3335. Vgl. Schober, A., Die römische Grab­steine von Noricum und Pannonién. (Wien 1923) Nr. 9.; Nagy, T., Arch. Ért. 1944-45. 275., Taf. XCI,1. 7 Holder, A., Alt-celtischer Sprachschatz. (Graz 1962) der Name Posinnus kommt darin nicht vor. Aufgrund des Namen Posi-marus könnten wir auf einen keltischen Namen denken. Vgl. noch: Filz, J., Alba Regia 14 (1975) 360.

Next

/
Oldalképek
Tartalom