Folia archeologica 30.

Endre Tóth: A Magyar Nemzeti Múzeum feliratos római arany- és ezüsttárgyai. Aranygyűrűk

176 E. TÓTH ANHANG Das Ungarische Nationalmuseum hat sich im zweiten Drittel des 19. Jhs mit der mächtigen Kunstgegenstands-, Bücher-, Handschriften- und Antiquitäten­sammlung des M. Jankovich bereichert. 2 3 Bei der Übergabe der Sammlung wurde •ein ausführliches Inventar aufgenommen, in dem außer des ausführlichen Be­schreibung im allgemeinen auch die Provenienz der Gegenstände angegeben ist. Einen bedeutenden Teil der Kunstgegenstände bildete jene aus mehreren hundert Stücken bestehende größtenteils mittelalterliche Ringsammlung, in welcher sich auch sieben inschriftliche römische, kaiserzeitliche Ringe befinden. Von diesen kann die Originalität von zwei nicht bezweifelt werden (Nr. 1, 6). Im Falle von fünf Ringen hat sich aber die Inschrift als falsch erwiesen. Diese sind die folgenden: Nr. 17. Goldring (Abb. 11,17) Geschlossener Reif, die Reiföffnung bildet ein Kreis; am oberen Teil breiter und stärker, als unten, mit ovalförmigen stein. Devise: MARCELLINA LVGET. Inv. Nr. 62.417.38. Dm: 16 mm. Der Ring trägt im Katalog von M. Jankovich die Nr. 78 und die Bemerkung: „ inter sepulchra Romana Sabariensia detectus". Datierung: 2. Jh. Schrifttum: Römer-Des/ardins 402. Nr. 18. Goldring (Abb. 11,18) Geschlossener Reif, die Reiföffnung bildet ein Kreis. Im oberen Teil ist er breiter und stärker, als unten. Die ovale Platte wird von einer stark abgewetzten Perlen­schnur umrahmt. An der Platte auf einem Goldblech aufgetrieben zwei umschlun­gene Freundeshände. Devise: LVCILLA TENET. Inv. Nr. 62.417.59. Dm: 17 mm. Jankovich Kat. nr. 77: (mit der vorangehenden Katalognummer zusammen) . . . in ruderibus Carnunti deprehensus in diversorio Petronellensi per 5 aureus summa felicitate ab inventire colono redenti sunt ." Datierung: 2. Jh. Schrifttum: Römer-Desjardins 400, mit bezweifelbaren, vielleicht falschen Eintra­gungen. Nr. 19. Goldring (Abb. 12) Geschlossener Reif, innen flach, außen gewölbt. Am oberen Teil, an beiden Seiten mit herzförmiger Ausbildung. Die Platte ist eine liegende Rechteckform und 2 mm vom Reif, bloß an der Rändern befestigt. Die Befestigung ist durchbrochen. Die Inchrift ist aus dem Reif und an der Platte lesbar. Devise: ANIME DIMIDIVM MEE. 2 3 En/ Z, G., Arch. Ért. 52(1939) 165. -

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