Folia archeologica 30.

Endre Tóth: A Magyar Nemzeti Múzeum feliratos római arany- és ezüsttárgyai. Aranygyűrűk

160 E. TÓTH Devise: MATR(ibu)S Inv. Nr. 108.1886. Der Reif ist deformiert. Fundort: unbekannt. Datierung: 3-4 Jh. Unveröffentlicht. Nr. 5. Goldring (Abb. 2,5) Der geschlossene Reif ist vierkantig; im oberen Teil sind je zwei seitliche Voluten, die untere Hälfte ist blattförmig gestaltet. Die Platte ist kreisrund, mit gravierter Inschrift. Devise. VTF, «/(ere) /"(elix) Inv. Nr. 115.1911.2. Dm: 14 mm. Fundort: Brigetio (Szöny, auf dem Gut der Gräfin Viktoria Gyürki) Datierung: 2-3. Jh. Unveröffentlicht. Nr. 6. Goldring (Abb. 2,6) Der geschlossene Reif ist innen flach, im unteren Teil außen gewölbt; die Seiten­flächen sind in drei Schrägen gegliedert. Die flache Platte ist achteckig. Über die Seitenflächen und die Platte verlaufende gravierte Inschrift. Abgewetzt. Devise: SAT/VRNI/NVS; das I stark abgewetzt. Inv. Nr. 62.417.36. Dm: 17 mm. Der Ring stammt aus der Sammlung des M. jankovich, nr. 74: „inventus in fluvio Savo, loco urbis Sjrmii, nunc Mitrovic^ dicti." Fundort: Sirmium (Sremska Mitrovica, Jugoslawien). Datierung: 3. Jh. (vgl.: das Vorkommen des Ringtyps in dem mit Gordianus III. schließenden Schatz von Causevo: I. Velkov, Germania 22 1936) 105; K. Horedt; Eine spätrömische Fingerringform. Germania 3(1973) 227-. Schrifttum: Janssen 19.; Römer-Des/ardins : nr. 406, wo irrtümlich Satjurnilnus steht; CIL III 6019,9. Nr. 7. Goldring (Abb. 3, 7) Geschlossener Reif, innen flach, außen stark gewölbt. Auf dem Ringkopf ein quad­ratischer, hervorragender Mittelteil, an der Goldplatte ein Monogramm. Neben dem Ringkopf, an beiden Seiten auf dem Reif ein Dreieck und zwei tropfförmige Einschnitte, in welchen rote bzw. grüne Steine waren. Ringkopf unten mit einem rechteckförmigen Ausschnitt. Devise: retrogrades Monogramm VER(u)S Inv. Nr. 44.1891. Dm: 21 mm. Fundort: Csúcsa (Ciucea, Rumänien) Datierung: 2-3. Jh. Unveröffentlicht. Nr. 8. Goldring (Abb. 3,8) Geschlossener Reif; die Platte hat einen einseitlichen, durchbrochenen Ansatz. Reif innen glatt, außen gewölbt. In der Mitte des Ansatzes ist ein Krater, an dessen beiden Seiten je ein sich an die Hinterbeine aufrichtender Löwe dargestellt ist. Die Löwen trinken aus einem Krater mit gut sichtbarer Zunge. Der Ansatz ist kaum abgewetzt.

Next

/
Oldalképek
Tartalom