Folia archeologica 30.

Endre Tóth: A Magyar Nemzeti Múzeum feliratos római arany- és ezüsttárgyai. Aranygyűrűk

158 E. TÓTH Nr.l. Goldring (Abb. 1, 1) Geschlossener Reif; die Reiföffnung bildet einen Kreis; im oberen Teil breiter und stärker, als unten. Die ovalenförmige Platte ist aus Gold. Die Platte ist stark abgewetzt, weshalb die eingravierte Inschrift nur schwer lesbar ist. Devise: - TAME /IOVI/ TA Inv.-Nr.: 62.417.21. Dm: 12,5 cm. Der Ring stammt aus der Sammlung des M. Jankovich (vgl. den Anhang), Kat. Nr. 789 „in possessione Dunapentele intra vineasper fossores detectus." Fundort: Intercisa (Dunapentele, Sztálinváros, Dunaújváros) vor 1812. Datierung: 2.Jh. Schrifftum: Römer F .-Desjardins J., Inscriptiones Monumentorum Romanorum eiusdem Musei Nationalis in Budapest (Budapest 1873. im weiteren Römer-Des­jardins) nr. 397. Nr. 2. Goldring (Abb. 1,2) Geschlosser Reif; die Reiföffnung hat eine elliptische Form. Im oberen Teil ist der Reif breiter und stärker, als unten. Die ovale Platte ist aus Gold von anderer Qualität. Devise: mit eingravierter, retrograder Inschrift in der Platte. ANT/PAVL/ P-P Inv. Nr. 62.417.20. Dm: 12,5 und 17 mm. Fundort: Dacia. 1842 in Transsilvanien von der Gräfin Kendeffy durch Ankauf erworben. Datierung: 2.Jh. Schrifttum: Römer­Desjardins 391 b. = CIL III 6019, 2.; L. J. F. Janssen, Oudheid­kundigereisberigten uit Duitschland, Hongarije, Bohemen en Zwitserland. In: Bijdragen voor Vaderlandsche Geschiedenis en Oudheidkunde. III. (Arnhem, 1862. im weiteren Janssen) 18. Nr.3. Goldring (Abb. 1,3) Geschlossener Reif, Reiföffnung hat eine elliptische Form. Im oberen Teil breiter und stärker, als unten. Die ovale Platte wurde aus Gold von anderer Qualität gefertigt, mit abgewetzter Inschrift. Der Reif ist beschädigt. Devise mit retrograder, gravierter Inschrift: POLVC /HRONI Inv. nr. 136.1872. Der Reif ist deformiert, deshalb kann sein Durchmesser nicht gemessen werden. Fundort: Brigetio (Szöny); durch Ankauf. Datierung: 2. Jh. Schrifttum: Römer­Desjardins nr. 405. Nr. 4. Goldring (Abb. 2,4) Der geschlossene Reif ist bandförmig, außen gewölbt. Den Kopf des Ringes bildet ein viereckiges, auf den Reif angelötetes Goldplättchen. An den Rändern der Platte ist eine gepunzte, aus Punkten bestehende Umrahmung; unter dem Monog­ramm eine Sternverzierung.

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