Folia archeologica 30.
Éva B. Bónis: A brigetioi Gerhát fazekastelep
122 É. В. BONIS so oft umgedreht, daß hier sogar schon ihr Rand als Muster erscheint. Auf dem einen Stempel ist ein schlanker Pferdefuß, auf dem mittleren sind je zwei Füsse einer auf den Kopf gestellten Figur auf dem dritten die Gestalt eines nach rückwärts blickenden Vierbeinigen auszunehmen. Hellgelb, mit einem groben Kies. H: 8,6 cm, Wst: 1,3 cm. 4. = Abb. 22: 7. Inv.-Nr.: 52.4.104. Fo: Fo.Nr.4. Ausgebrannte Tonstange, wahrscheinlich halbfertiger Henkel von rundem Querschnitt, das Ende ist oval verdrückt. Hellbraun, von rauher Oberfläche. L: 15,5 cm, Br: 3,5 cm, Wst: 0,7-2 cm. 5. = Abb. 22: 8. Inv.-Nr.: 52.4.104. Fo: Fo.Nr.4. Ausgebranntes Tonstück, wahrscheinlich halbfertiger Henkel, von eckigem Querschnitt, unten mit dem Finger des Töpfermeisters abgeflacht. Hellbraun, rauh. L: 11,8 cm, Br: 4,5 cm, Wst: 1-2,4 cm. 6. Inv.-Nr.: 52.4.124. Fo: Fo.Nr.5. Ausgebrannter Tonwulst von rundem Querschnitt, mit sich verjüngendem Ende, rauhes, kiesiges Material, hellbraun, innen dunkler. Hätte wahrscheinlich als Kannenhenkel gedient, jedoch wurde bereits in halbfertigem Zustand ausgebrannt. L: 13,5 cm, Wst: 2,3 cm. 7. = Abb. 22: 9. Inv.-Nr.: 52.4.124. Fo: Fo.Nr.5. Ausgebrannter Tonwulst von rundem Querschnitt, wie das vorherige. L: 16 cm, Wst: 2,2 cm. 8. = Abb. 22: 10. Inv.-Nr.: 7.1940.43. Fo: To IV. Ausgebrannter Tonwulst das sich verjüngende Ende eingebogen, an der einen Hälfte eine eingekerbte Linie. Hellbraun, von rauher Oberfläche. L: 15 cm, Wst: 3,2 cm. 9. Inv.-Nr.: 52.4.296. Fo: Streufund. Ausgebrannter, zylindrischer Tongegenstand mit Löchern, die eine Seite flach. Hellgelb. Dürfte beim Einsetzen der Gefäße in den Ofen gebraucht worden sein. L: 4 cm, Br: 3,7 cm, Wst: 3 cm. 10. Inv.-Nr.: 52.4.231. Fo: „a". Amorpher Tongegenstand, der an einen Lampenstrahlwerfer erinnert, in der Mitte oben ringförmiger Griff. Hellbraun. H: 6,8 cm, Br: 6,6 cm, Wst: 1,8 cm. 11. = Abb. 22: 6. Inv.-Nr.: 7.1940.44. Fo: To IV. Gabelförmiger, ausgebrannter Tongegenstand, wahrscheinlich hätte man daraus einen sich der Kannenmündung anpassenden Henkel gefertigt. Von hellbrauner, matter Oberfläche, die Bruchfläche ist rauh und grau. L: 8,1 cm, 5,8 cm, Wst: 2,4 cm. 12. = Abb. 22: 5. Inv.-Nr.: 7.1940.41. Fo: To IV. Gabelförmiger, ausgebrannter Tongegenstand, von eckigem Querschnitt, die Zinken der Gabel sind von dreieckigem Querschnitt. Hellgelb, von rauher Oberfläche. L: 17 cm, Br: 6,4 cm, Wst: 2,3-3,1 cm. 13. Inv.-Nr.: 52.4.105. Fo: Fo.Nr.4. Wetzsteinfr, mit Lähngsfurchen, aus grauem Sandstein. L: 4,2 cm, Br: 4 cm, Wst: 1,5-2,5 cm. Abb. 13: 1. Inv.-Nr.: 7.1940.14. Fo: To II. Schüssel flach, groß, Boden in der Mitte leicht ansteigend. Hellbraun, von rauher Oberfläche, in der Bruchkante ein großes Kiesstück. Rand außen in 3,3 cm breiter Zone feiner geglättet, weiter unten mehr porös. Mdm: 4,3 cm, Mdm: 28,5 cm, Br: 23 cm. Den Schüsseln aus dem Depotfund von Kurucdomb sehr ähnlich. 1 5 1 5 B. Bonis, É., FA 27(1976) Abb. 4:1-8; Abb. 7:1-2.