Folia archeologica 29.

Alice Sz. Burger: Későrómai éremlelet Mernyéről

136 A. Sz. BURGER ist aus Pannonién bisher als ein einziges Stück bekannt, nur aus Aquileia steht uns eine Prägung ähnlichen Typs zur Verfügung. V RIC 30a, aus dem Jahr 299 oder - RIC 32a, aus 301. u. Z. AQP-Г AQP-Г Die Zusammensetzung des bearbeiteten Münzfundes von Mernye ist die folgende: Probus 1 St. Constantius 1 1 St. Constantinus I. - Julianus 233 St. (61,15 %) Valentinianus I. - Valens - Gratianus 146 St. (38,22 %) Insgesamt: 381 St. Aus dem Fundkomplex sollen die Münzen von CRISPUS hervorgehoben werden. Im pannonischen Denkmalmaterial kommen die Münzen des ung­lücklichen Sohns von Constantinus I. und Minervina nur vereinzelt vor. 3 Zur Zeit sind 4 St. vorhanden, die sich an sehr frühe Jahre knüpfen lassen: Nr. 7 (Londinium, 321-322)., Nr. 11-12 (Siscia, 321/324)., Nr. 13 (fragmentarisch, auf Grund ihrer Aufschrift auf dem Revers LRBC 716 Siscia oder LRBC 813 Thessalonika und kann zwischen die Jahre 324-330 datiert werden). Die Prä­gung von Crispus ist noch wegen der Prägestätte von London hervorzuheben, da das Produkt dieser nur kurze Zeit tätigen Münzstätte aus den bisher bekannten Münzbearbeitungen nicht bekannt ist. 4 a Pécs = * RIC 113., aus dem Jahr 320-3 St.: S z. Burger, A., JPMË 16(1972) TSAVI Nr. 222-223.; Bischofsburg RIC 68. aus den Jahren 320-321: Fiilep, F., Sopianae törté­AQT nete (Die Geschichte von Sopianae). (Doktorarbeit, Manuskript. Budapest 1972.) C-XVI/1.; Birján, aus einem Ziegelrab: Dombay, ]., JPMÉ 1957. 246. RIC 153. aus dem Jahr 320; rsis* Eine genau gleiche Prägung kommt in Grab Nr. 117 von Somogyszil vor: Burger, A., Das spätrömische Gräberfeld von Somogyszil. Fontes AH (im Druck); Keszthely-Dobogó, in Grab Nr. 6: LRBC 504. Roma, aus den Jahren 324-330.; Keszthely-Dobogó in Grab 27: RP RIC 87. Aquileia, aus dem Jahr 321. Die Münzen von Keszthely wurden von mir nach • ÀQS • der Publikation von K. Sági (Acta Arch.Hung. 12(1960) 187-256.) von neuem bestimmt.; Das seltene Vorkommen in Pannonién bedeutet noch nicht die allgemeine Seltenheit der Crispus-Münzen, so teilt z. B. B. Overbeck in einem bulgarischen Schatzfund sehr viele Varia­tionen mit: Ein Schatzfund von Folles aus Bulgarien. Chiron 1(1971) 407-419., ferner Hart­mann, M., Spätrömische Fundmünzen aus dem „Keltengraben". Jahresber. Vindonissa 1972. 52., Nr. 41, 43. 4 Das Exemplar RIC 233 von Mernye kann auf die Frühphase der Münzstätte PLÖN gesetzt werden, LRBC S. 4 gehört in die I. Periode, zwischen die Jahre 324-325-326. Aus 319 sind RIC 154 des Constantinus I. (Overbeck , В., а. а. О. 408., Nr. 1.) und aus 320-324 RIC 257 von Constantinus II. bekannt ( Hartmann , M., а. а. О. 52., Nr. 39.).

Next

/
Oldalképek
Tartalom