Folia archeologica 29.
Éva B. Bónis: Rekonstrukciók a Szomor-somodorpusztai római kori temetkezési kocsi felszereléséből
D I-R WAGEN VON SOMODOR 117 Abb. 11. Die Griffschale in Seitenansicht: der verzierte Umbo und der Stützteil des Griffes 11. ábra A nyeles csésze oldalnézetből. A díszített umbo és a nyél támasztórésze kannen, 2 8 jedoch ist die Verzierung ihres Körpers fast einzelartig. Die reiche Verzierung erinnert uns an die gallischen, mit Silberinkrustationen erzeugten Kannen hellenistischen Ursprunges, auf denen außer den Pflanzenornamenten auch noch ägyptische Szenen vorkommen. 2 9 Sie ist weitverwandt mit der Kanne von Egyed, :i 0 jedoch auch in diesem Falle zeigt sich ein grundlegender Unterschied darin, daß anstelle der Inkrustation die Ornamente in den Blechkörper eingetieft worden sind. Von einem wesentlich anderen Geschmack zeugen zum Beispiel die mit Gitterornament ausgefüllten Körbchenverzierungen am unteren Teil der Kanne von Somodor (Abb. 6 und 9:4). In der Klassifizierung von Nuber gehören die engmündigen Ausgußkannen in die Gruppe „Service Typ G (Canterbury)". :i l Bei der Vorführung der Exemplare mit gegossenem Körper lenkt er die Aufmerksamkeit darauf, daß sich am unteren und oberen Griffende vor allem Ornamente apotropäischen Charakters befinden (oben: Pferd, Sphinx, 2 8 Radnóti, A., Bronzegefäße . . . 145. 2 9 De Ridder, A., Catalogue des bronzes du Louvre. (Paris 1913) Fig. 52. Condrieu.; Reinacb, S., Bronzes figurés de la Gaule Romaine. (Paris o. J.) Antiquités Nationales Musée de Saint Germain en Laye. No 394. Condrieu, No 410. Naix, No. 418. Bardonis. 3 0 Siehe Anm. 10. 3 1 Nuber, H. U., а. а. O. 60, 61.