Folia archeologica 29.

Éva B. Bónis: Rekonstrukciók a Szomor-somodorpusztai római kori temetkezési kocsi felszereléséből

DER WAGEN VON SOMODOR 115 Abb. 9. Details von der Verzierung der Kanne von Somodor 9. ábra Részletek a somodori kancsó díszítéséből der Erde unter dem bedeckten Tisch befindet. Dieses Bild könnte noch mit den pannonischen Darstellungen ergänzt werden, von welchen die charakteristischste eine Ädikulawand aus Aquincum ist. An dieser Darstellung hält ein camillus die Kanne vorschriftsmäßig in seiner Rechten und die Griffschale in der linken Hand. 2 5 An der Außenseite dieses Steindenkmales ist ein beneficiarius-Zeichen eingemeißelt, an der anderen Seitenwand derselben Adikula befindet sich ein gladius. Z. Oroszlán hat auf Grund dieser Zeichen bereits aufgeworfen, ob die in der zweiten Hälfte des 2. oder zu Beginn des 3. Jhs gestellte Adikula das Grab­denkmal eines Beamten gewesen wäre. Und obwohl in Pannonién die regel­mäßigen Totenmahlszenen in Teile zerlegt auf die Grabsteine aufgemeißelt wur­den, 2 0 kann man die gemeinsame Darstellung der Kanne und der Griffschale in mehreren Fällen auch auf diesen antreffen. 2 7 Die Bestimmung der Form und Chronologie des rekonstruierten, großen und verzierten Gefäßpaares von Somodor ist keine leichte Aufgabe. Die Kanne gehört in die Familie der engmündigen, mit einem Ausguß versehenen Blech­2 5 UngNatMus. Inv.-Nr.: 111. 1868.; Oroszlán, Z., Arch.Ért. 41(1927) 96-, Abb. 32.; Erdélyi, G., A római kőfaragás és kőszobrászat Magyarországon. (Die römische Steinbearbei­tung und Steinbildhauerei in Ungarn). Apollo Könyvtár 5. (Budapest 1974) 90-., Abb. 117-119. 2 6 burger , A ., Áldozati jelenet Pannónia kőemlékein (Opferszene auf den Steindenkmä­lern Pannoniens). RF I: 5. (Budapest 1959) Nr. 70. 2 7 Beispiele aus Intercisa: Erdélyi, G.-Fülep , F., а. а. O. Kat. Nr. 38, 53, 126, 165. 8*

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