Folia archeologica 25.

Pavel J. Michna: Archäologische Nachweise der mährisch-ungarischen Beziehungen im 15. Jahrhundert

MÄHRISCH-UNGARISCHE BEZIEHUNGEN 197 Abb. 16. liehe, jedoch sehr vereinfachte Kachel wurde in Wischau in Mähren geborgen. 3* Im Laufe der zahlreichen Nachbildungen verschwanden die Einzelheiten der Umrahmung und der Aststab des Typs 16 wurde durch ein kunstloses mäander­artiges Motiv ersetzt, das in seinem unteren Teil von Pflanzenschößlingen und einer in gotischer Minuskel ausgeführten Inschrift „schäm dich" unterbrochen ist. Das Zentralmotiv — Rosette, Ast und Blätter — wurde übernommen (Abb. Eine Reihe ähnlicher Ofenkacheln kommt auch aus Brünn (z. B. Radnická­Gasse, Zámecnická-Gasse (Abb. 13), ы Ausmaße in beiden Fällen 22x22 cm) und aus Kunstát in Mähren (19x18 cm) 3 5 (Abb. 14). Hier jedoch wurde das Zentralmotiv der Rosette von der Figur des sogenannten „enttäuschten Löwen" 3 3 Museum der Region Wischau in Wischau, Mähren. Inv. —Nr. 5 401. 3 4 Museum der Stadt Brünn, Inv. —Nr. 6 395, Oberfläche ziegelrot; Inv. —Nr. 6 396, Oberfläche schwarz. 3 5 Mährisches Museum in Brünn, historische Abteilung, ohne Inv. —Nr.; Ich danke Herrn PhDr. VI. Nekuda, CSc, dem Leiter der historischen Abteilung, daß er es mir ermöglichte, die Kachel zu publizieren.

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