Folia archeologica 24.
László Barkóczi: Beiträge zur Steinbearbeitung in Pannonien am Ende des 3. und zu Beginn des 4. Jahrhunderts
82 L. BARKÓCZI Abb. 10. adiutrix, mit einem der spätesten Steinmetzarbeiten von Intercisa in Verbindung gebracht. 3 0 Der Konzeption und dem Aufbau nach betrachtet, ist der späteste Vertreter der drei zusammenhängenden Grabdenkmäler das Denkmal von Ael. Caesumarius. Ist die vermutete Verbindung richtig, so konnten die Grabdenkmäler von M. Aur. Rufinianus und Ael. Munatius eben wegen ihrer Kontinuierlichkeit jedenfalls in einer der späteren Phasen des 3. Jahrhunderts hergestellt worden sein. Eine andere solche Gruppe stellen jene Stücke dar, die um das in den ersten Jahrzehnten des 3. Jahrhunderts gefertigten Grabdenkmal des Herennius Pudens gereiht werden können. 3 7 Um vieles älter als diese ist der Grabstein von Aurelia Baracha, den Germanius Valens, der Soldat der cohors Hemesenorum seiner Gattin gestellt hat. 3 8 Den Zerfall der klaren Struktur zeigt - wie dies Erdélyi schreibt, 3< J - der sich auf kurze Säulen stützende offene dreieckige Giebel, über den ein Muschelmotiv eingekeilt ist. Charakteristisch ist die die Säulen umlaufende Spirale. Laut der Feststellung von Erdélyi erscheint die Haartracht der Frau von den ersten Jahrzehnten des 3. Jahrhunderts an. Gleichzeitig deutet das System der Buchstaben und der Schrift bereits auf die zweite Hälfte des Jahrhunderts hin. 3 6 Ebd. 193. Nr. 26., Taf. XLI, 3. 3 7 Ebd. 193. mit weiteren Zusammenhängen. 3 8 Ebd. 190. Nr. 19., Taf. XXXVIII, 4. 3 9 Ebd. 190ff.