Folia archeologica 21.

Sándor Soproni: Römische Meilensteine aus Százhalombatta

IOO s. soproni scheinen die zwei Meilensteine des Alexander Severus von Paks zu sein, die den­selben Meilenstein bezeichnen, da die beiden Inschriften im wesentlichen densel­ben Text haben. 2 7 Wir könnten eventuell daran denken, daß der eine Stein beschä­digt gewesen sein dürfte, 2 8 und mit einer neueren Inschrift ersetzt wurde. Unserer Meinung nach können wir in diesem Falle von keiner tatsächlichen Straßenrepa­ratur oder von keinem Straßenbau sprechen, sondern es ist von neuem die Bedeu­tung der Propaganda der Meilensteinerrichtung hervorzuheben: 2 9 beide Kaiser wünschten eigentlich die Legitimität ihrer Söhne mit Errichtung eines neueren Meilensteines zu bekräftigen. "CIL III 3731.; Daróczy Z., Arch. Ért. 16 (1896) 432. 2 8 Auf dem von Daróczy mitgeteilten und in der CIL nicht vorkommenden Stein ist laut des Beschreiebers „die Inschrift gut lesbar, die Buchstaben waren nur an einzelnen Stellen beschädigt, die untere Zeile der Inschrift jedoch weggebrochen". In Anbetracht dessen, daß der Stein nur 98 cm hoch ist, stehen wir jedenfalls einem fragmentierten Stein gegenüber. 2 9 Soproni S., а. а. О. 44.; Neuerdings: Nesselbauf, H., Ein Leugenstein des Kaisers Victori­nus (Illingen, Ldkrs. Rastatt). Badische Fundber. 22 (1962) 82f. ; Alföldj, G., Zwei neue Meilen­steine aus Niedergermanien. Epigraphische Studien 4. (Köln-Graz 1967) 40.; Petrikovits , H., Ein römisches Meilensteinfragment aus dem Xantener Dom. Ebd. 116.; Pekdry, T., Untersu­chungen zu den römischen Reichsstraßen. Antiquitas I : 17. (Bonn 1968) i6f. Abb. 6.

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