Folia archeologica 16.

Erdei Ferenc: A gesztesi vár helyreállítása

DIE WIEDERHERSTELLUNG DER BURG GESZTES Die mit einem Innenhof ausgestattete Burg von regelmäßigem Rechteck­Grundriß ist im Laufe der Zeit zum Großteil verfallen. Dies bezieht sich nament­lich auf die Innenräume, nur die Überreste des Tonnengewölbes der Säle im Erd­geschoß waren noch sichtbar. Die äußeren Mauern sowie diejenigen des Innen­hofes standen — mit Ausnahme der Südfront — noch bis zur Höhe des i. Stock­werkes. So konnte durch Wiederherstellung des Erdgeschosses und erneutes Einbaunendes Stockniveaus eine neue Bestimmung ermöglicht werden, welche für die Erhaltung der Burg die beste Gewähr leistet. Im Interesse der Verwendbarkeit war die Ergänzung der Öffnungen vonnö­ten. Mit Berücksichtigung dessen, daß die Öffnungen auf verschiedene Weise und in unterschiedlicher Form erhalten geblieben sind, haben wir dieselben sys­tematisch in drei Hauptgruppen eingeteilt. X. Zur eindeutigen Rekonstruktion sind sämtliche Angaben bekannt. In diesem Falle wurde die Ergänzung durch — der Farbe des Originalsteines nahe­kommendem — Kunststein aus geschrotetem Basalt vorgenommen. 2. Lediglich eine Angabe der Öffnung — ihre Breite oder Höhe — war bekannt. Der fehlende Teil wurde mit Ziegelsteinen ergänzt, um das Ungewisse zu betonen. 3. In amorpher Form zugrundegegangene Öffnung. Wurde zur Gänze aus Ziegeln hergestellt ; zur Bestimmung ihrer Maße benützten wir analoge Beispiele, auch berücksichtigten wir die auf den einzelnen Niveaus sich bemerkbar machen­den Symmetriefragen. Bei den Ergänzungen aus Ziegeln wurden die Bruchstücke behauener Stein­rahmen dort eingefügt, wo sie sich vermutlich seinerzeit befunden hatten. Obige Systematisierung ermöglichte eine nach folgerichtigem, einheitlichem Prinzip durchgeführte Wiederherstellung mit getreuer Wiedergabe des Maß­stabes unseres baulichen „Eingriffes" und bereicherte den Bestand unserer wie­derhergestellten Kunstdenkmäler um eine neue Form.

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