Folia archeologica 14.

Huszár Lajos: Georg Hautsch magyar vonatkozású érmei

Auf Ungarn bezügliche Medaillen des G. Hautsch 179 HAUTSCH MŰVÉNEK TULAJDONÍTHATÓ 25. 1697. Zentai csata. E) Ülő folyamisten mellett tábla felirattal. 1697 év­szám. H) Csatatér képe. Egyik oldalon sincs semmiféle jelzés. a) Szélirat nélkül: TM ezüst, 43 mm, Lauffer p. 46., Riedner 115., Weszerle G. X. 1. b) Latin szélirattal: TM ezüst, bronz, 43 mm, Széchenyi I. 223. 85., NK­VI. 1907. 8. 2. (Frey) HUSZÁR LAJOS AUF UNGARN BEZÜGLICHE MEDAILLEN DES GEORG HAUTSCH Der Nürnberger Medailleur Georg Hautsch fertigte gegen Ende des 17. Jahrhunderts Medaillen für die Lauffer'sche Medaillenreihe an, darunter zahl­reiche mit Ereignissen in Ungarn zusammenhängende Stücke. In dieser Me­daillenreihe beziehen sich die von ungarischem Gesichtspunkt interessanten Medaillen zum Teil auf die ungarischen Königskrönungen der Herrscher, vornehmlich aber auf die Ereignssie der Türkenkriege. Ein Katalog der zur Lauffer'schen Serie gehörenden Medaillen war schon seinerzeit zu Geschäfts­zwecken herausgegeben worden (um 1742). Teils an Hand dieses Katalogs, hauptsächlich aber auf Grund des von Hautsch den Medaillen eingravierten Meisterzeichens (GH) ist es möglich gewesen, die auf Ungarn bezüglichen Medaillen des Hautsch zusammenzustellen. Die Medaillen, deren Ausführung in die Jahre zwischen 1686—1699 fällt, wahren vor allem die Eiinnerung an die günstigen Ereignisse des Befreiungskrieges, den die kaiserlichen Truppen gegen die Türken führten. Siegreich endende Schlachten, Rückeroberungen von größeren Festungen und Städten dienten als Anlaß zu ihrer Entstehung. Im Ganzen sind bisher 24 Medaillen ungarischer Beziehung ganz oder zum Teil als Werke von Hautsch nachweisbar. Diejenigen von ihnen, auf welchen nur das GH-Meisterzeichen zu sehen ist, dürften aller Wahrscheinlichkeit nach ganz als seine Arbeiten angenommen werden. Dagegen sind in der Reihe auch solche zahlreich vertreten, deren eine Seite zwar das GH, die andere aber das LGL-Zeichen (Lazar Gottlieb Lauffer) aufzeigt. In diesen Fällen ist selbst­verständlich nur die eine Seite Hautsch zuzusprechen, während die andere als die Gravure L. G. Lauffers anzusehen ist. Die Literatur hat bisher auch die im Jahre 1718 anläßlich des Friedens von Passarovicz entstandene Medaille dem Hautsch zugeschrieben (Széchényi 56. N°.55), nun besteht aber das auf ihr befindliche Meisterzeichen unbestreitbar aus den Buchstaben CH und nicht aus GH und auch zeitlich fiele das Stück sehr weit von den übrigen sich auf Ungarn beziehenden Werken des Hautsch. Die auf Hautsch bezügliche Litera­tur weist darauf hin, daß er seine Werke mit einem gewissen Stern als privates Zeichen gemerkt hat. In der Tat kann man auf seinen Werken am Ende der 12»

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