Folia archeologica 11.

Á. Salamon: Sarmatische Funde in Ócsa

S armatische F wide in Ócsa 79 17) Teil eines Bronzebeschlages mit dreieckigem Ende und einem großen Eisennagel mit Kugelkopf. (Abb. 18, 20.) 18) Bruchstücke von zwei Silberlunulae. (Abb. 18, 18, 19.) Aller Wahrscheinlichkeit nach gehören die folgenden Keramiken eben­falls zum Streufundmaterial des Gräberfeldes: 19) Ziegelrotes, annähernd eiförmiges kleines Gefäß mit schmalem Fuß und Spuren roter Bemalung. (Abb. 17, 2.) 20) Kleines, auf der Drehscheibe hergestelltes graues Gefäß mit bikoni­schem Körper, leicht trichterförmigem Hals und etwas verdicktem Rand. (Abb. 17, 6.) 21) Hellgraues, bikonisches Gefäß mit weiter Öffnung, und mit aus­buchtendem Rand, oben verläuft ringsherum eine Leiste. (Abb. 17, 7.) 22) Bräunlichgraues, handgeformtes Gefäß mit schwarzen Flecken. Am leicht ausbuchtenden Rand sind Einschneidungen bzw. Fingereindrücke. (Abb. 17, 3.) 23) Graues, handgeformtes Gefäß mit etwas ausbuchtendem Rand; an der Schulter ist die Spur eines Henkels zu erkennen. (Abb. 17, 5.) II. SIEDLUNG Die Streufunde (Keramik) aus der Siedlung lassen sich folgendermaßen gruppieren: 1) Bruchstücke grauer, auf Drehscheibe hergestellter Schüsseln. (Abb. 18, 10, 11, 5, 17.) 2) Bruchstück einer ziegelroten, auf Drehscheibe hergestellten Schüssel. (Abb. 18, 12.) 3) Bruchstücke von Krügen. (Abb. 18, 8,4.) 4) Bruchstücke von Gefäßen mit eingeglättetem Muster. (Abb. 18, 1-4, 6.) 5) Bruchstück eines großen Gefäßes mit ausbuchtendem Rand. (Abb. 18, 14.) 6) Bruchstücke eines hell-ziegelroten, dünnwändigen, auf Drehscheibe hergestellten Gefäßes mit ausbuchtendem Rand, einer Leiste und einer Einker­bung um den Hals herum. (Abb. 18, 7.) Es ist ein bedauernswertes Faktum in der ungarländischen Sarmatenfor­schung, daß in diesem Land keine Siedlung vollständig erschlossen wurde, und besonders, daß es keinen Fundort gibt, wo Siedlung und Gräberfeld zusammen erforscht worden wären. 5 Die ersten diesbezüglichen Schritte wurden zwar schon längst getan, wobei auch die prinzipiellen Grundlagen zur weiteren Forschung festgelegt wurden. 6 Diese Publikation hat nichts weiter zum Ziel, als die Reihe mit einem neuen Fundort zu bereichern, wo weitere Forschungen möglich und erwünscht wären. Nach der Publikation des vollständigen sarmatischen Materials 7 erschienen noch weitere Arbeiten, 5 Párducz M„ Arch. Ért. 79 (1952) 39.; Kovrig I., Arch. Ért. 80 (1953) 164.; Párduc­z M., Sarmatenzeit III. 259—260. « Den., Dolg. 13 (1937) 78—84.; Dm, Dolg. 14 (1938) 95—123., Ders., Dolg. 15 (1939) 132—145.; Den., Dolg. 17 (1941) 90—101.; Den., Dolg. 18 (1942) 113—120.; Den., Dolg. 19 (1943) 164—169.; Den., Arch. Ért. 79 (1952) 39—45. 7 Der s., Sarmatenzeit I, II, III. AH 25, 28, 30 (Bp. 1941, 1944, 1950).

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