Fogorvosi szemle, 1953 (46. évfolyam, 1-12. szám)
1953-02-01 / 2. szám
1 «4 IDEGENNYELVŰ ÖSSZEFOGLALÁSOK ZUSAMMENFASSUNG Dr. Ferenc Ska loud und Dr. László Nagy: Anwendung von Knochennaht in der Behandlung der Unterkieferfrakturen. Die mit Knochennaht verbundene Operation ist indiziert : 1. Bei Fraktur des zahnlosen Corpus- Angulus. 2. Bei Frakturen des zahnlosen Hinterteils der Mandibula, die sonst Zähne beitzt, aber nur in inveterierten Fällen, eventuell bei ausgedehnter Dislokation. 3. In Fällen, wo infolge Einkeilung eine blutige Reposition notwendig ist. 4. In vernachlässigten Fällen von chronischer Osteomyelitis. 5. In allen Fällen, wo die dentale Fixation erfolglos blieb. Ausser der Knochennaht muss im Munde, der noch Zähne besitzt, auch die maxillare Fixation ausgeführt werden. Zur Knochennaht dient der Vitallium-Draht mit einem Durchmesser von 0,5 mm. Der Vitallium-Draht verursacht im Knochen keine lokale Reaktion, so dass er die glatte Heilung der Knochennaht in keinem Falle gefährdet. Dr. Imre Kemény und D r. István Varga: Neues Operationsverfahren zur Verbesserung der unteren Prothesenjixation. Verff. beschreiben ein neues Operationsverfahren zur Verbesserung der Fixation der unteren Prothese, welche das Ziel hat, unter oder hinter der Linea mylohyoidea zwecks Erweiterung der Grundplatte oder für die Pelotte ein muskelfreies Gebiet zu schaffen. Weiterhin Behebung der Vorwölbung der unteren Mundhöhle. Dr. László Pór: Ergebnisse einer neueren Gebissvolumenmessung und ihre Funktionsbewertung. Verf. gibt die Ergebnisse seiner neueren Volumenmessung bekannt. In Verbindung hiermit stellt er fest, auch die weiteren Untersuchungen hätten bestätigt, dass auf der linken Seite sowohl die im Ober- wie auch die im Unterkiefer befindlichen Zähne ein grösseres Volumen besitzen als die auf der rechten Seite. Die Volumenmessung der Zähne kann die Möglichkeit bieten, die Belastungsfähigkeit der Brückenverankerungen durch Berechnung festzustellen. Dr. Károly Tárnái und Dr. Ervin Záray: Das Verhalten der Metalle in dem Organismus. (Mit besonderer Rücksicht auf die elektrischen Eigenschaften der Metalle.) Die Verwendung der Metalle, als Fixationshilfsmittel in der Behandlung der Knochenbrüche ist ungefähr hundert Jahre alt. Mittels der Metalle kann — unter Kontrolle des Augen — eine ideale Reposition und Retention erreicht werden. Dabei müssen wir mit zwei ernsten Fehlerquellen rechnen:' mit der Infektion und den postoperativen Komplikationen. In die letztere müssen wir die Metallose einreihen, die die Folge nicht entsprechender Metalle, oder Legierungen ist. Aus der Erklärung der Metallose folgt, dass der Organismus als Elektrolyt aufgefasst werden kann, in dem die Auflösung des eingelegten Metalls in jedem Fall die Funktion der elektrolytischen Dissoziation ist. Die in den Organismus eingelegten Alienthesen besitzen also ein gut messbares Elektrodpotential. Wir vermögen aber das Potential nicht zu messen, nur die Potentialdifferenz. Diese Differenz rechnen wir so aus, dass aus dem Potential des mehrwertigen (positiven) Metalls das minderwetige Metall abgezogen wird. Wenn in den Organismus zwei verschiedene Metalle gelangen und zwischen ihnen eine Potentialdifferenz entsteht, dann ist die Auflösung des elektropositiven und sich ständig auflösenden Metalls grösser, anderseits wird sich die Auflösung, als biologische Wirkung in einer Metallose ausdrücken. Die Legierungen von Chromnickel-Cobalt-Molybdän können laut unserer Untersuchungen als vollkommen betrachtet werden und mit ihnen lassen sich ideale Operationserfolge erreichen. Dr. Pál Bruszt: Erster Prämolarzalm mit säulenförmiger Wurzel. Verf. beschreibt einen Prämolarzahn, dessen Wurzel sich an der Spitze nicht verjüngt. Er hält dieses Gebilde für einen besonderen Fall eines Prämolarzahnes mit zwei Wurzeln, die sich der Spitze zu in Zweige teilen und die Wurzeln durch Zementhypertrophie verbunden sind. Der entsprechende gesunde Zahn an der anderen Seite endet sich auf ähnliche Weise mit dem Unterschied, dass die Zementhypertrophie fehlt und infolgedessen die Wurzelverzweigung deutlich sichtbar wird. Megjelent 12,10 példányban Felelős kiadó: Hegedűs Erzsébet 2-530042. Athenaeum (F. v. Soproni Béla)