Fogorvosi szemle, 1952 (45. évfolyam, 1-12. szám)

1952-01-01 / 1. szám

32 IDEGENNYELVŰ ÖSSZEFOGLALÁSOK ZUSAMMENFASSUNGEN Prof. Dr. Béla Simon: Das Verhältnis der superfiziellen Innervation und der Neuriten zueinander. Auf Grund seiner histologischen und experimentellen, klinischen Untersuchungen widerlegt Verfasser den irrtümlichen und schon allgemein angenommenen Begriff der Beziehung der Neuriten zueinander, bezw. zur superfiziellen Innervation. 1. Verfasser stellt das Vorhandensein einer Anastomose der zwei, oder mehreren Nachbar­gebiete innervierenden Nerven in Abrede. 2. Er stellt ebenfalls in Abrede das Vorhandensein einer auf die entgegengesetzte Seite wir­kende Innervation, sowie die Anastomose der gegenseitigen Nerven. 3. Er stellt die Lokalisation der in dem N. alveolaris mandibulae zu gewissen Gebilden des Kinnbackens verlaufenden Achsenfäden fest, uzw.: die Achsenfäden der Haut und der Mund­schleimhaut liegen ganz an der Peripherie, dagegen die der Zahnpulpa der vorderen Zähne ganz zentral. Die Klärung dieser Fragen besitzt insofern eine praktische Bedeutung, dass wenn vir uns im Falle einer erfolglosen Anästhesie nicht auf eine komplizierte Anastomose der gleichseitigen oder gegenseitigen Nerven berufen können, so werden vir gezwungen sein nach dem wahren Grund der Erfolglosigkeit zu forschen. Dieser Grund liegt in der nicht entsprechenden Qualität unserer Lösungen, im Mangel der nötigen Abwartungszeit, oder — am häufigsten — in der fehler­haften Technik. Dr. 1. Vitéz imd Dr. K. Szercmi: Bakteriologische Untersuchungen zur Bes­serung der Sterilität in der Zahnheilkunde. Dr. B. Hübner: Die Bedeutung des Trajektorialsystems des Kauorgans. Der Kaudruck entwickelt im Gewebe des Kauorgarns ein zusammenhängendes Trajektorial­­system, welches mit dem System der Zahnfäden (Lamellen) beginnt, sich mit den Spongiosabälkchen des Alveolarfortsatzes fortsetzt und mit den Stützpfeilern der Kinnbacken endet. Das Trajek torialsystem verändert sich mit dem Kauen und erfährt eine Modifizierung. Die Trajektorien der Zähne müssen bei der Präparation der Kavitäten womöglichst geschont werden, denn infolge der Zerstörung mehrerer Trajektorien zerbrechen die Zähne. Die in der Achse der Haupttrajektorien stehenden Eckzähne und die ersten Molaren dürfen weder aus Zahnregulierungsgründen, noch wegen Kariesprophylaxe entfernt werden■ Wenn im Laufe einer Operation die Haupttrajektorien durchschnitten werden, entsteht nach der Heilung eine Deformation der Gesichtszüge. Dr. T. Oszeozky: Meteoropathische Erscheinungen in der Stomatologie. R. F. Patukina: Zur Frage der Frequenz der Karies während der Schwangerschaft. 1. Die Schwangerschaft hat eine Bedeutung in der Entstehung und Entwicklung der Karies. 2. Das Schwangerschaftserbrechen hat keine Rolle in der Pathogenese der Karies. 3. Die Mundpflege während der Schwangerschaft hat eine besondere Bedeutung in der Prophy­laxe der Karies. 4. Die Schwangeren sollen zweimal, uzw. in der ersten und zweiten Schwangerschaftshälfte einer prophylaktischen Munduntersuchung unterzogen werden. Megjelent 700 példányban FelelŐB kiadó : Kobzos Ferenc 2-5113182. Athenaeum (F. V. Soproni Béla)

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