Fogorvosi szemle, 1952 (45. évfolyam, 1-12. szám)

1952-03-01 / 3. szám

IDEGENXYELVŰ ÖSSZEFOGLALÁSOK 95 Д p. Габор Инке: Способы медицинского и технического изготовле­ния металлических коронок и их критика. Автор описывает медицинскую и техническую обработку металлических коронок. По его мнению лучшим всего является комбинированный метод взятия оттиска (кольцевидный, всегда полный оттиск). Преимущество этого метода является в том, что он более верный, а что взятие оттиска требует больше времени, но проба коронки идет быстрее, чем при простом методе. Автор предлагает, чтобы этим способом работали в норме. ZUSAMMENFASSUNGEN 1) г. L. Molnár: Zahnersatz und Caries. Zahnersatz kann cariesfördernde Wirkung haben. Durch den kräftigen, neutralisierenden Speichelfluss hat die Natur eine aktive Verteidigung vorgesehen welche die Zähne und die Schmelz­­oberfläche schützt. Manche Patienten besitzen eine gewisse Immunität gegen das Wachstum der hartsubstanzzerstörenden Bakterien. Diese relative Immunität wird durch das Tragen falsch konstruierter Kronen, Brücken und bes. partieller Zahn (platten) prothesen vermindert. Über­hängende Kronenränder, der Reinigung nicht zugängliche Brückenglieder, die Sattel- und Gaumen­partie von Teilprothesen, welche mit natürlichen Zähnen in Berührung kommen, Klammerarme, Aufleger, fortlaufende Klammern können im Schmelz die Bedingungen für die Entwicklung der Bakterien vorbereiten und eine pathologische Gleichgewichtsstörung, zur Selbstreinigung ungünstige Verhältnisse schaffen. Durch das Zusammenwirken obiger Faktoren können sogar die konvexen palatinalen Flächen der oberen Prämolaren und Eckzähne infolge cariöser Prozesse zerstört werden. Die richtige Diagnose, Planung und Form der Kronen und Brückenglieder, die korrekte Aus­führung der partiellen Prothesen, Ausschaltung von Zahnfleischreizung und die individuelle, persön­liche Mundhygiene sind die wichtigsten Faktoren, welche für die Reinigungsmöglichkeit des Zahn ersatzes und der Nachbarzähne massgebend sind. D r. G. P a 1 ó c : Modellversuche mit WurzelfüUungen. Modellversuche mit an einem Ende zugeschmolzenen Glaskapillaren, ferner Untersuchungen an resezierten Zahnwurzelspitzen und extrahierten wurzelgefüllten Zähnen beweisen, dass der in den mit Zement halbgefüllten-Wurzelkanal eingeführte Guttaperchastift das Zement nicht vor sich schiebt, sondern es durchsticht. In solchen Fällen ist die Wurzelfüllung unbefriedigend — obwohl sie (mit Röntgen kontrolliert) bis zur Spitze, oder über dieselbe hinausragt da das trockene Gutta­percha nicht haftet, nicht wanddichtig ist. Deshalb ist zur Füllung gebogener, höchstens bis Kerr No. .4 erweiterten Wurzelkanälen, das Chloroform-Guttapercha-Verfahren besser geeignet. Im Falle von weiten Wurzelkanälen, besonders aber bei granulomatösen Zähnen besteht eine grössere Gefahr der nachträglichen Einblutung. Deshalb ist hier das Zement-Guttapercha verfahren besser geeignet Verfasser beschreibt auf Grund eigener Versuche die —■ seiner Ansicht nach — auch in der Social­versicherungswesen am besten bewährte Technik der Chloroform-Guttapercha, bezw. Zement- Guttapercha Füllung. Dr. P. Bruszt: Die Geschichte der Karies in dem Karpathenbecken. Die Proportionszahlen der Karies unter der Bevölkerung der Awaren- und Arpádenzeiten, sowie zur Zeit der Landeseroberung können auf Grund der an 500—500, bzw. 88 Schädeln aus­geführten Untersuchungen folgendermassen geschätzt werden : Häufigkeit: Ein Drittel der Awaren litt an Karies (25—42%); die Bevölkerung der Árpáden­­zeit zeigt die Karies in 43—59% und die der Landeseroberung in 31—52%. Intensität der Karies in diesen Zeiten : 0,4—1,8, 0,5—1,5, 0,8—2. Durchschnittszahl der kariösen Zähne auf eine Person berechnet: % der kariösen Zähne in Folgen­reihe der oben erwähnten Epochen : 3,8—14,8, 3,3—10,4, 5,5—12,8. Die Kinderschädel und die im senilen Alter sind ausser Acht gelassen worden. Zwischen der Karies der genannten Zeitperioden und der des aktuellen Zeitalters wird der Unterschied in die Augen springen, wenn wir die Angaben der 15—55 Jahre alten Personen von Nagybaracska anführen. Häufigkeit : 95,5%, Intensität : 9,1 kariöse Zähne pro Person, bzw. in 32,5% kariöse Zähne. Wir geben also das Mass der Karies nicht mit einer Zahl an, sondern wir bestimmen zwei Grenz­werte. Der der Realität entsprechende Wert liegt zwischen diesen zwei Zahlen.

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