A Fővárosi Könyvtár évkönyve 1942
Koch Lajos: Brahms-bibliográfia
123 [Beer, August.] Philharmonisches Konzert: Brahms’ Klavierkonzert B-dur, op. 83. und Akademische Festouverture. Dirigiert von Brahms. 75 = Pester Uoyd 1890. 18. XII. No. 346. Br. war wieder Weihnachtsgast in Budapest und dirigierte zwei seiner Werke. Das Klavierkonzert in B ist nichts weniger als ein Konzert in landläufigem Sinne. Es ist eine »'Sinfonie mit obligatem Klavier«. Wie so oft, gibt sich auch hier Br. vornehm verschlossen. Das Werk ver- • langt ein volles musikalisches Verständnis und liebevolle Versenkung in ihre tiefer liegende Schönheiten. Trotzdem fehlt es auch hier an volkstümlichen Partien nicht, wie z. B. die kräftige Marschweise des ersten Satzes, der poetische Schluss des Andante, die Zigeunermelodie im Finale. — Das zweite Werk, welches Br. dirigierte, war die Gelegenheitskomposition : Akademische Festouverture. Sie trägt trotzdem, wie Alles bei Br., den Stempel hohen künstlerischen Ernstes. Das Ganze ist eine meisterhafte symphonische Verwebung bekannter Deutscher StudentenÜeder. Brahms: Akadémiai ünnepi nyitány, B-dur zongoraverseny, c-moll szimfónia a pesti filharmonikusok hangversenyén. I Brahms: Akademische Festouverture, Klavierkonzert in B-Dur, Symphonie in c-moll im Konzert der Pester Philharmoniker.] Bq 071/5- Fővárosi Lapok (Budapest) 1881. XL 10. Beszámoló a hangversenyről, amelyre Bécsből Hanslick és Billroth Tivadar is eljöttek. Referat über das Konzert, zu welchem auch Hanslick und Theodor Billroth von Wien nach Pest gereist sind. Brahms: B-dur zongoraverseny, op. 83. — Akadémiai ünnepi nyitány. Előadta a phii- harmonikus zenekar. [Brahms: Klavierkonzert in B-dur, op. 83. — Akademische Festouverture. Vorgetragen vom Philharmonischen Orchester.] 128 : Pesti Napló 1890. XII. 18. Br. mindkét művét maga vezényelte. A zongora- verseny nehéz szólamát D’Albert játszotta, az őt kiválóan jellemző technikával. Br. e zongora- versenye oly nehéz, hogy valóban egy D’Alberté- hez hasonló vaskezeket és izmokat igényel. A közönség nagy tapssal jutalmazta a szerzőt és előadót, aki ráadásul Br. egyik magyar témákra szerzett művét adta elő. Br. hat seine beiden Werke selbst dirigiert. Das schwere Solo des Klavierkonzertes spielte D’Albert mit virtuoser Technik, welche ihn so vorzüglich charakterisiert. Dieses Klavierkonzert Br.’ ist so schwer, dass es wahrhaft Hände und Muskeln eines D’Alberts beansprucht. Das Publikum belohnte mit grossem Applaus Komponisten und Virtuosen, der als Zugabe ein über ungarische Themen komponiertes Stück Br.’ vortrug. Hanslick, Eduard. Brahms’ zweites Klavierkonzert in B-dur. Neue freie Presse (Wien) 1881. 18. XII. Eingehende Besprechung des Werkes. Verfasser meint, das der magyarisierende letzte Satz (Rondo) der Gipfel des Konzertes ist. Helm, Theodor. Wiener Musikbrief : Brahms’ II. Klavierkonzert B-dur. 75 = Pester Lloyd 1882. 19. I. Der glänzende Erfolg des Werkes beweist, dass sich ein auffallender Umschwung im Verhalten des Publikums Br. gegenüber seit den letzten zehn Jahren entwickelt hat. Noch im Jahre 1871 war das erste Klavierkonzert wenig bekannt, heute aber braucht sich Br. ein gläubig und respektvoll zuhörendes Auditorium nicht mehr erbitten, heute ist Br. schon völlig Mode geworden. Von der überreich ausgeführten Komposition abgesehen, war es ein Hochgenuss Br.’ Klavierspiel zu lauschen. (i. 1.) A meiningeni zenekar hangversenye Bülow vezényletével. Brahms : B-dur zongoraverseny. Előadta Brahms. [Konzert des Meininger Plof-Orchesters unter Leitung Hans v. Bülow. Brahms’ Klavierkonzert in B-dur. Vorgetragen von Brahms.] 128 .= Pesti Napló 1884. XL 25. Br. e zongoraversenye nem az a mű, amelynek előadása vagy hallgatása hálás dolog lenne. Minden elfogulatlanul ítélőnek be kell vallania, hogy dacára a szerző nagy tudásának, magas technikai képességének, nem rendelkezik azzal a valódi szikrával, amely az égből száll alá, hanem az íróasztalról a tollba. Egymásra halmozza a legkeresettebb gondolatokat, a legszövevényesebb harmóniai modulációkat, ritmikai képleteket, amelyek hatásosak, de hiányzik belőlük, amit a francia »feu sacré«-nek nevez. Az a magas színvonal, amelyen Br. áll, magával hozza, hogy zenei elmélkedése közben eltalálja sokszor a szív, a kedély húrjait, de mindig több benne a reflexió, mint a valódi ihlettség. Dieses Klavierkonzert Br.’ ist nicht das Werk, welches vorzutragen oder anzuhören eine dankbare Sache wäre. Der unbefangene Beurteiler musses bestätigen, dass trotz des grossen Wissens, trotz der hohen technischen Fähigkeiten des Komponisten, dieser nicht über die wahre Funke verfügt, welche aus dem Himmel kommt. Seine gelangt vom Schreibtisch in die Feder. Er häuft die gesuchtesten Gedanken, die kompliziertesten harmonischen Modulationen, rhyt- mische Formeln, welche zwar wirksam sind, jedoch fehlt es ihm an dem was der Franzose »feu sacré« nennt. Das hohe Niveau Br.’ bringt es mit sich, dass er zwischen seinen musikalischen Reflexionen die Klänge des Herzes und Gemüts trifft, aber dies ist immer mehr Reflexion, als echte Inspiration. Pollak, Egmont. Brahms Klavierkonzert B-dur, op. 83. — Breslauer Zeitung 1912. 2. II. Schnitzler, Viktor. Erinnerungen aus meinem Leben. Köln : Tischer & Jagenberg 1935. 158 p. p. 65—66 : Brahms 2. Klavierkonzert B-dur. Schütz, Max. Konzert der Meininger Hofkapelle unter Leitung Hans v. Biilows. Solist Johannes Brahms. 75 = Pester Lloyd 1884. 25. XI. Br. spielte sein zweites Klavierkonzert in B-dur, eigentlich eine Symphonie mit obligater Klavierstimme, da dem Orchester eine ungleich wichtigere Aufgabe zugeteilt wird, als in den meisten Werken dieser Gattung. [Sztojanovics Jenő.] Brahms : B-dur zongora- verseny. — Akadémiai ünnepi nyitány a filharmonikus hangversenyen. [Brahms’ Klavierkonzert in B-dur. — Akademische Festouverture im Philharmonischen Konzert.] = Egyetértés (Budapest) 1890. XII. 18. 114