Szilágyi Mária: Domeniul de la Jimbolia - Das Landgut von Hatzfeld - A Zsombolyai uradalom (Székesfehérvár, 2016)

A zsombolyai Csekonics-uradalom és annak öröksége - A zsombolyai uradalom idővonala

Szilágyi Mária - Anica Draganic DOMENIUL DE LA JIMBOLIA | DAS LANDGUT VON HATZFELD | A ZSOMBOLYAI URADALOM in urma ororilor secolului al XX-lea, mai ales a consecinţelor Primului şi celui de-AI Doilea Război Mondial, spiritul autentic al aşezărilor Cernea Neamţ şi Srpska Crnja a dispărut, doar casele Die Geschichte der Siedlung Serbisch-Czernya geht auf das Mittelalter zurück, sie wird schon in Quellen aus dem XIV. Jahrhundert erwähnt. Das Interessante dabei ist, dass sie nie aufhörte zu existieren, - nicht einmal unter der türkischen Herrschaft, als an ihrer Stelle eine türkische Siedlung stand. Nach Vertreibung der Türken wurde das Dorf mit serbischen Grenzwachen besiedelt, im Jahre 1753 kamen 68 Familien von einer Pusta aus Rumänien dorthin (BOROVSZKY, 1911. b 36.). Auf der Karte der ersten militärischen Messung sieht man noch eine unregelmäßige Struktur des Dorfes, vielleicht noch mittelalterlichen Ursprungs. Die regelmäßige Dorf-Struktur wurde wahrscheinlich erst später bei Gründung von Deutsch-Czernya geschaffen. Als József Csekonics 1790 die Hatzfelder Domäne in Pacht nahm, stand hier schon eine entwickelte Kommune mit einer orthodoxen Kirche. Diese war 1775 erbaut worden und wies barocke und klassizistische Stilmerkmale auf (ZZZSKZ - crkva svetog Prokopija u Srpskoj Crnji). Das Dorf erlebte während des XIX. Jahrhunderts viele Schicksalsschläge: Revolution, Hochwasser, Dürre, Hungersnot. Trotzdem entwickelte es sich bis zur Jahrhundertwende zu einer blühenden Gemeinschaft. Anfang des XX. Jahrhunderts hatte die Siedlung 766 Häuser und fast 400 Bewohner. Die Großgemeinde lag an der schmalspurigen Bahnlinie Hatzfeld - Großbetschkerek, deren nächstliegende Station in Deutsch-Czernya war (BO­ROVSZKY, 1911. b 36.). Die Gründung von Deutsch-Czernya wird mit dem Namen von József Csekonics verbunden. Dieser hatte im Jahre 1790 hier, neben Serbisch-Czernya, deutsche Katholiken angesiedelt. Zunächst bestand die Siedlung aus 55 Häusern, doch als der Baron 1808 das Dorf mit weiteren Bewohnern besiedelte, erhöhte sich diese Zahl auf 200. Aus dieser Zeit datiert die Entstehung der heutigen orthogonalen Dorfstruktur. Die ersten Siedler kamen aus Hatzfeld in das neue Dorf, ursprünglich stammten sie aber aus deutschen Gebieten. Die späteren Bewohner kamen jedoch aus den umliegenden schwäbischen Dörfern (TABAR, 1973.). Obwohl Deutsch-Czernya ţărăneşti rămase şi biserica îl mai evocă pe moşier şi vremurile apuse. und Serbisch-Czernya verwaltungsmäßig selbständig waren, bildeten sie physisch eine Siedlung. Laut einer Angabe von 1829 hatte Deutsch-Czernya 181 Häuser und fast 1.400 Bewohner (MNLFMLFXIII. 5. 5.d. 3/1-2.). Im Vermächtnis von János Csekonics wird Deutsch- und Serbisch (Räcz)-Czernya sehr selten erwähnt. Die Immobilien hier werden 1880 auf 1.000 Forint geschätzt, was bedeutet, dass von allen Siedlungen der Gutsherr hier den kleinsten Besitz hatte, vermutlich nur einige Häuser und die Kneipe, da er in jedem Dorf die Kneipe betrieb (MNL FML F XIII. 5. 5. d. 3/1-2.). Csekonics Endre hat Ende des XIX. Jahrhunderts, in 1890 in Deutsch-Czernya ein Nonnenkloster gegründet und unterhalten. Das im Geburtshaus des damaligen Priesters gegründete Nonnenkloster wurde dem Schutzheiligen St. Josef geweiht und von den Schulnonnen des Heiligen Kreuzes geleitet. Im Gebäude war auch eine Hauskapelle, die vom damaligen Priester so beschrieben wurde: „die besagte Kapelle bzw. das Oratorium ist 4 Ellen lang und 2 Ellen breit, recht hoch, mit einem schönen Altar, Bildern, Ewigem Licht, Bänke und Teppich und es ist heller, und sauberer Ort der vom Straßenlärm nicht gestört wird.” Die Pfarrei von Deutsch-Czernya hat in einem an den in Temeswar ansässigen Bischof von Csanád die Kirchenvorsteher gebeten, Herrn Endre Csekonics große Anerkennung für seine Frömmigkeit und seinen zahlreichen Wohltaten zur Stärkung des Kirchenlebens von Deutsch-Czernya zu Teil kommen zu lassen (TRKPL, Németcsernye). Anfang des XX. Jahrhunderts gab es in Deutsch-Czernya ungefähr 400 Häuser und 3.300 Bewohner, unter denen die Deutschen die Mehrheit stellten. Doch auch Ungarn und Serben waren präsent. Damals hatte die Großgemeinde schon ein Postamt, einen Telegrafen und einen Bahnhof (BOROVSZKY, 1911. b 94.). Zu dieser Siedlung gehörten die meisten Csekonics- Meierhöfe. Laut dem Vermächtnis von Endre Csekonics hatte die Familie im Jahre 1932 in Räcz-Czernya und Deutsch-Czernya zahreiche Immobilien, über 50 an der Zahl (IAZ - Zbirka porodice Cekonjic). 100 DOMENIUL... I DAS LANDGUT... | A ZSOMBOLYAI...

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