Esztergom Évlapjai 1988

István Huszár: Német nyelvű rezümék

zunft ein ungeteiltes Schlossergewerbe ausgeübt. Das bedeutet soviel, das sich hier die Blechkunst, Reiniguns-, Zinn-, und Weissmetallkunst vo­neinander nicht getrennt habén. Das hángt offensichtlich mit dem klei­neren Stand und mit den weniger differenzierten kleinstadtischen An­sprüchen zusammen. Im alltaglichen Leben und an den Versammlungen sind die Mitglieder der Zunft miteinander wahrscheinlich heftig gewesen. Darauf weisen die ihnen anerkannten Geldstrafen bzw. die Abschliessung der Streitigkeiten beweisendes Friedensglasgeben. Über ihr religiöses Leben stellt sich aus den zur Verfügung stehen­den Dokumenten wenig heraus. Im 18. Jahrhundert hat man die zum Luxus zahlenden grossen Anwande, die kostbaren Mahle, die Anfertigung teuerer Fahnen usw. mit Herrschersbefehlen vermindert. Unter den Auf­gaben der öffentlichen Sicherheit hat die Teilhahme an Feuerlöschen einen ausgezeichneten Platz gehabt. Die Entzweihungen zwischen den ungarischen und deutschen Zünften und der Schlosser des Szent Tamás (Sankt Thomas) und der königlichen Freistadt sind bekannt. Von der zweiten Hálfte des 19. Jahrhunderts an sind kaum Schriftstücke aufge­blieben, so gibt es übe rdas Leben der Zunft — die zum Gewerbeverein wurde — keine erwáhnenswerte Informationen im Besitz des Bálint Ba­lassa Museums. 411;

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