Prokoppné Stengl Marianna: Esztergom belváros

aber nach rechts ab, so gelangen wir in die unter Denkmalschutz stehende Deák-Ferenc-Strasse, welche am meisten unter den Hochwassern der Donau gelitten hat, weshalb auch kein einziges der barocken Gebäude erhalten bleiben konnte. Zwei sehr schöne Häuser der ungarischen Ro­mantik lohnen die Besichtigung. Das Haus Nr. 7. wurde 1860 nach Plänen von János Prokopp erbaut, wobei er alle Möglich­kelten des Ziegelbaus mit grosser Phantasie nutz­te und diesen mit bildhauerischen Schmuckelementen zierte. Das Haus Nr. 4. ist das einzige seiner Art in Esztergom, welches eine Fassade im Sezessions­stil erhielt und es unterstrich die Bedeutung des Komitatssitzes: da sich das Komitatsgebäude In der János-Bottyán-Strasse als zu eng erwies, wurde dieser Neubau 1910 hinzugefügt. Das Haus Nr. 2. 1st ein zehnachslges einstöcki­ges Gebäude, welches ursprünglich eine Real­schule, heute aber das Archiv der Stadt beherbergt. Es wurde 1853 nach den Entwürfen von József Hild durch János Prokopp erbaut und war das erste Gebäude Esztergoms, das im ro­mantischen Stil geschaffen wurde. Das Eckhaus der Deák-Strasse Nr. 3. wurde 1767 nach Plänen von Ignác Oratsek im barok­kén Stil erbaut, das Tor und die Deckenkompo­sitionen behielten Ihren ursprünglichen Charakter. Nun treffen wir wieder auf die Kleine­Donau-Promenade und können unter schattigen Bäumen die frische Luft genlessen. Weiterlaufend sehen wir rechterhand das Strandbad von Esz­tergom und nach einigen Minuten fällt unser Blick auf den alles beherrschenden Burgberg mit der Basilika, dem Wahrzeichen der Stadt. 111

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