Prokoppné Stengl Marianna: Esztergom belváros

anstelle eines ebenfalls barocken, aber unbedeu­tenden Hauses. Der kleine Rokoko-Palast (Széchényi tér 7.) wur­de zwischen 1790-92 errichtet und 1st heute das Schmuckstück von Esztergom. Die übrigen Ge­bäude lassen nur durch Ihre Torbögen und Ein­fahrten auf den barocken Ursprung schliessen. Vom finanziellen Aufschwung des 19. Jahrhun­derts zeugt das grosse zweistöckige Gebäude (Széchényi tér 21.), an dessen Fassade man noch heute die Aufschrift "Esztergomer Sparkasse" le­sen kann. Das Gebäude wurde 1860 nach Ent­würfen des Pester Architekten József Hlld Im romantischen Stil erbaut. Das heutige Postamt, ursprünglich das Haus eines reichen Eisenwa­renhändlers wurde 1863 von János Prokopp, dem ersten Ingenieur der Stadt, Im romantischen Stil erbaut. Jetzt spazieren wir neben dem östlichen Rat­hausflügel welter und gelangen so In die János­Bottyán-Strasse, wo wir auf die schönsten Gebäudekomplexe von Esztergom stossen. Hier finden wir ein wunderschönes einstöckiges Haus mit einem Balkon, das Im barocken Stil 1747 von einem Adligen, dem königlichen Würdenträger János Terstyányszky, erbaut wurde, welches ab 1810 der Sitz des Komltates Esztergom war. Der kleine Palast In der Nachbarschaft (Boty­tyán-Str. 5.) wurde um 1750 erbaut und hat die einzigen überlieferten Torflügel mit einer Strah­lenverzierung. Gegenüber sehen wir das einstige Stiftshaus des Benediktiner-Ordens, welches zwischen 1759 und 1761 nach den Entwürfen des berühmten Budaer Baumeisters Ignác Oratsek entstand. Mit der Erweiterung des Gymnasiums errichtete man 109

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