Beke Margit [et al.]: Vitéz János emlékkönyv
Tartalom - Rezümék
REZÜMÉK antal brunszkö FEIERLICHE ERÖFFNUNG DES GEDENKJAHRES Vor 580 Jahren ist Zrednai János Vitéz „der Vater des ungarischen Humanismus", eine der hervorragendsten aber nicht seiner Bedeutung entsprechend bekannte und geschätzte Persönlichkeit geboren. Zwar ist dieser Jahrestag keine besonders runde Zahl, haben wir bei der Planung des Gedenkjahres daran gedacht, dass der 600. Jahrestag nicht abzuwarten ist dazu, dass sich der kampfreiche tragische Lebensweg von János Vitéz vor uns erschliesse und sein, in seiner Bedeutsamkeit kaum überschätzbares Lebenswerk auch vor der öffentlichen Meinung auf eine würdige Stelle komme. Die erste und vielleicht bedeutendste Station dieser Arbeit is die heutige wissenschaftliche Gedenksitzung, deren Vortragenden mit verehrungswürdiger Tapferkeit die schwere Aufgabe des Bahnbrechers unternommen haben, mit der Überzeugung, dass sie einem edelen Zwecke dienen. Diesen Tag widmen wir dem Mann, dem diese Stadt ihre letzte Blütezeit zu bedanken hat, der Esztergom zu einem der Zentren der humanistischen Wissenschaften und Künste gemacht hat. Aus den sachlichen Denkmälern seines tätigen Lebens ist uns fast nichts zugekommen, aber sein humanistisches Europäersein, seine Verpflichtung und das Verantwortungsgefühl für die Zukunft sind uns anheimgefallen. Er selbst hat seine Ziele im öffentleichen Leben in einer seiner Reden so erklärt: „Ich, von meiner Seite hör damit nicht auf, all das mit Arbeit und Ratschlägen zu unterstützen — wo es nötig ist — dass sich auf die Bewahrung des allgemeinen Friedens und der gegenseitigen geschwisterlichen guten Beziehungen richtet." Im Zeichen dieser Gedanken eröffne ich die Veranstaltungsserie des Esztergomer Vitéz János Gedenjahres und ersuche den Staatspreisträger Akademiker Domokos Kosáry, den wissenschaftlichen Ratgeber des Geschichtswissenschaftlichen Instituts der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, das ehrenamtliche Mitglied der Esztergomer Bálint Balassa Gesellschaft den Vorsitzenden — Obligenheiten der Gedenk — Sitzung nachzukommen. 163