W. Wagner: Ergänzungsband 6. Die obersten Behörden der k.u.k. Kriegsmarine 1856-1918 (1961)

Anmerkungen

127 4) Schreiben Erzh. Rainers an Ferdinand Max und an Breisach vom 5. Februar. H. H. u. St. A., Miramararchiv K. 109. 2) Ebenda; MA 1861 M/c 26/6, 7. 3) Eine sehr bedeutende Quelle für die Verhandlungen hierüber stellt die im H. H. u. St. A., Miramararchiv K. 113 leider nur unvollständig erhaltene „Marine- Amtsgeschichte“ dar, die noch während der Amtstätigkeit des Erzherzogs in seiner unmittelbaren Umgebung, vielleicht sogar auf Grund seiner Angaben, verfaßt wurde. Die Jahre 1861/62, als „Anfang der Fortsetzung“ bezeichnet, liegen im Konzept vor, doch fehlen die darin angegebenen Beilagen (Abschriften von Akten). Soweit nicht anders vermerkt, beziehe ich mich im folgenden auf dieses Manuskript. Die enge Beziehung zu Ferdinand Max wird durch ein undatiertes, eigenhändiges Schriftstück in Karton 114 bezeugt, in dem der Erzherzog die Publikation des Elaborates — in gekürzter Form — anregt. Wenn es auch mit der Absicht auf Verherrlichung und Rechtfertigung des Marineoberkommandanten geschrieben ist, so überliefert es doch viele interessante Details und schließt Lücken der Akten­lage. Mit der nötigen Vorsicht und Kritik ist es daher durchaus verwendbar. 4) Der Text ist nicht auffindbar. In MA, archival. Erhebungen liegt ein ganz kurzes Gutachten des Vizeadmirals Birch von Dahlerup vom 19. 4., das sich offen­sichtlich hierauf bezieht. 6) Der Vortrag in H. H. u. St. A., Miramararchiv K. 113. 6) Nach einer undatierten, wohl 1862 entstandenen Notiz in Miramararchiv K. 112 auch mit Lasser; Rechberg ist dort nicht genannt. 7) MA, archivalische Erhebungen. 8) In mehreren Aufzeichnungen (Miramararchiv K. 111) erklärt Ferdinand Max Wüllerstorfs Entfernung von der Marine als dringende Notwendigkeit. Es heißt darin: Wüllerstorf „intriguirt wieder auf die infamste Art wie seit dem Jahre 49 fortwährend, er will Vize-Admiral, Minister, Exzellenz und Großkreuz werden und läßt dann wie zu Zeiten Wimpffen’s die heiligsten Interessen der Marine fahren, lebt mit seiner Gräfin bequem in Wien, und wird nur mehr ambizioniren an der Spitze der wissenschaftlichen Bestrebungen zu stehen. Ein Mann, der nie Gehorsam kannte, der sich brüstet, seine Chef’s durch Intriguen gestürzt zu haben, kann auch nicht befehlen.“ Daher solle man ihn zum Gesandten in Schweden oder Dänemark, oder im Notfall zum Chef der orientalischen Akademie oder des Poly­technikums machen, der Botschaft in London oder Paris zuteilen, ja ihn zum Oberst­hofmeister des Erzherzogs ernennen. °) H. H. u. St. A., Kabinettsarchiv Nr. 62 ex 1862, MRZ 980. 10) Amtsgeschichte, Miramararchiv K. 113. u) In einer wohl aus dieser Zeit stammenden undatierten Aufzeichnung (Miramararchiv K. 111) nannte der Erzherzog neben Rechberg auch den Konsul in Galatz Sektionsrat Becke sowie merkwürdigerweise Möring als mögliche Kandi­daten, obwohl er immer noch Perthaler für den geeignetsten halte. Provisorisch solle Julius Wissiak an Wüllerstorfs Stelle treten. 12) H. H. u. St. A., Kabinettsarchiv Nr. 217 ex 1862, MRZ 987. 13) Ebenda Nr. 353, MRZ 993. 14) Mecsóry wünschte einen Fachmann, allenfalls einen Militär an der Seite eines Ministers. 15) Nach einer wohl 1863 entstandenen Aufzeichnung in H. H. u. St. A., Mira­mararchiv K. 109 geschah die Betrauung Wickenburgs gegen den Willen des Kaisers, was allerdings nicht sehr wahrscheinlich klingt. Ferdinand Max beklagt sich an dieser Stelle überdies, daß nur das Handbillett an Erzh. Rainer, nicht aber das an ihn gerichtete publiziert wurde, ferner daß beide hart und kurz stilisiert und von Rainer verfaßt gewesen seien. Anmerkungen zu Kapitel 4:

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