Szladits Károly (szerk.): Magyar Jogászegyleti értekezések 25. kötet (206-210. füzet) - Magyar Jogászegyleti értekezések 25. (Budapest, 1903)

Polner Ödön: A pragmatica sanctio és a házi törvények [208., 1902]

48 derlich die Abwendung aller lieimblich und öffentlich einschleichen­den Secten von der Cathol. Kirchen verworffener Lehrer, Ketzereyen und Trennungen, aus welchen nichts anders als Ungehorsamb und Schwierigkeiten der Unterthanen, auch leztlich zerrittung und Untergang des Geist- und weltlichen Regiments entspringen thut, ihnen zum besten angelegen werden seyn lassen, wie ohne das und in diesem allen Unser г re und 1. Vätter Brüderlich auch gnädi­ges Vertrauen in sie sambt und sonders gestehet ist, zu welchem Endte Wir ihnen dann und auf angedeüthen Fahl Unsere Sohns nach unerlangten Vogtbahrkeit heimb und freystehen, einen aus Ihren Mittel zum Gubernatorn und Begierer, sowohl Unserer Pu­pillen hintcrlassenen Persohnen als vielbesagter Erb-Königreich, Erzherzogthumben und anderen Land und Leuthen zu versicheren und zu verordnen. Pügete es sich aber nach Schickung des Allerhöchsten, dass mehr gedachter Unser Eltister Solm Ferdinand Ernst Vor- oder nach Erreichung seiner Regierung ohne eheliche Männliche Leibs- Erben die Schuld der Natur bezahlen und zeitlichen Todts ver­fahren solte, auf solchen Fahl solle Ihm hiemit unser geliebter Sohn Leopold Wilhelm in aller obangedeüten völligen Erb-Gerech- tigkeit substituiret sein, und dieser demselben in Besützung, Re­gierung und vollkommener Innhabung Unserer Erb Königreichen Erzherzogthumben, Fürstenthumben und Landen unwiedersprecli- lich Succediren, und also fortan alle zeit auf den Eltesten aus unseren Söhnen, Erben und Nachkommen und derselben eheleibli­chen Männlichen Erben und Successoren Crafl't angezogener Primo­genitur die Regierung und Innhabung erblich stammen und fol­gen, von den anderen ohngehindert diessfahls ausgeschlossen, aller- massen Wir allbereith hieoben ein für allemahl ausdrücklich sta- tuirt und verordtnet haben. (A 6-ik pontban meghagyja II. Ferdinand, hogy utódai köte­lesek testvéreik ellátására évenként 4-5000 rajnai forintot fizetni, s nekik egy-egy uradalmat kijelölni székhelyül (residentiául) és udvar­tartásra, a mely uradalom az uralkodóra mindenkor visszaszáll.) So viel aber für das Siebende Unsere Liebe Töchter belanget, solle es mit denselbigen allerdings, wie es mehr höchst ernenter Unser geliebtester Herr und Vatter Seel. Gedächtnüss mit seinen Töchtern und Unsern vielgeliebten Schwestern in seinem den 4-ten Juny des 1584-. Jahrs aufgerichten Testament zu observiren ver­ordnet hat, auch sonsten nach Unsere Hauses uhralten Compactaten und Gewohnheiten gehalten, dieselbe sofern sie zu dem Heyrathen Lust haben, allein in Fürstliche Häuser* und Unserer wahren uhr­alten Röm. Cathol. Religion zugethane Persohnen, auch mit Rath und Consense ihrer Herrn Gerhaben und Gebrüder vermeldet, und * II. Ferdinánd végrendeletének eine helyére szokás hivatkozni annak bizonyításául, hogy az osztrák házban már akkor szabály volt az egyenrangú házasság. Az előbb említett Károly-féle végrendeletben hasonló meghagyás volt, de a régi megállapodásokra és szokásokra hivatkozás nélkül (1. Hurter i. h. 528. 1.) 134

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