Életünk, 2002 (40. évfolyam, 1-12. szám)

2002 / 11-12. szám - Írottkő Stúdió

IROTTKO STUDIO VII JAN NIEDERDÖCKL Die wahre Liebe?! Jetzt sitze ich schon drei Stunden an diesem Tisch, der nicht nur viel zu klein, sondern auch noch umringt von Menschen ist, die mich langweilen. Es hat sich nichts verändert in den 50 Jahren, die vergangen sind, seit ich kurz nach meinem Schulabschuss hierher eingeladen war. Immer noch sitze ich unter Menschen, die den ganzen Abend sprechen und mit keinem ihrer Worte etwas sagen. Dort, hinten, bei einer der zahllosen Flügeltüren, die dieses mit Marmor verzierte Gefängnis, das in aller Munde als Ballsaal bezeichnet wird, begrenzen: mein Lichtblick. Auch das hat sich nicht verändert. Er kommt näher und alles um mich herum - und sollte ein Krieg toben - wird nebensächlich. Das Einzige, das zählt, sind wir. Das selbe Gefühl wie damals, auch wenn aus dem vor Kraft stotzenden Mann schon beinahe ein Greis geworden ist. Er streckt mir seine von der Zeit gezeichneten faltigen Hände entgegen und seine Worte „Darf ich bitten" ziehen mich ganz in seinen Bann. Ich erhebe mich, und wir bemühen uns, die vor vielen Jahren eingeübten Bewegungsabläufe zu wiederholen. Wir tanzen - und obwohl ich jede Bewegung mei­nes Körpers spüre, ist es als würden wir zum Himmel tanzen. Ja, wir werden zum Himmel tanzen, und wie unser Leben auch die Ewigkeit miteinander verbringen. JACQUELINE SCHRANZ UND SARAH PROCHAZKA Heimat ist dort, wo ich mich wohlfühle. Heimat ist für mich ein Ort, an dem ich mich geborgen fühle. Heimat ist, wo es nach ZUHAUSE reicht. Heimat ist, wo meine Familie und meine Freunde sind. Eieimat ist, wo es sich nach ZULIAUSE anhört. Fleimat ist der Ort, an den ich mich jederzeit znriiekziehen kann. Heimat ist mein Zufluchtsort. Fleimat ist der Ort, an dem ich ohne Angst sein kann. I Icimat ist, nicht alleine sein. Heimat ist das, an das ich mich immer erinnern werde. Heimat ist, was es ist.

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